Druckschrift 
Im Erdgeschoß und anderes
Entstehung
Seite
81
Einzelbild herunterladen
 

3inn. Nicolai selbst schien bemerkt zu haben,wie lästig er allen war, und kam beinahe nichtmehr aus seinem Zimmer heraus aber so warer noch schrecklicher, als wenn man ihn sah.

Einige Tage vor Weihnachten bekamen Vassu-kows zufällig Vesuch; Nicolai kam nicht heraus,wie er sich vor Fremden überhaupt nicht zeigte,er lag angekleidet auf seinem Vett und lauschteden Rlängen der Musik. Durch die starke wandhindurch klang sie melodisch und zart, wie einfernes Gingen reiner 5timmen, und es strömte sosanft in sein Ohr ein, als ob die Luft selber singe.Nicolai lauschte und vor ihm stieg die Zeit auf,als er noch klein war, seine Mutter lebte, sich beiihnen Gäste versammelten, und er auch aus derFerne lauschte, und träumte nicht Phantasie-gebilde, nein etwas anderes, und die Alange ver-schmolzen zu etwas Leuchtendem, 5chönem, dassich wie ein buntes singendes Vand verschlang.Und dann verstand er, was dieses Leuchtendebedeuten sollte, er konnte es aber niemandemerklären, selbst sich nicht, er suchte nur nicht ein-zuschlafen und schlief doch ein. Mal schlief er so,von niemand bemerkt, im Vorzimmer auf denpelzen ein, und er roch jetzt deutlich das mollige