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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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Drei und dreißigſter Brief.Ich werde Sie, Mein Beſter! in dieſem Brie-fe von denen im Menschen selbst liegenden Mit-teln unterhalten, deren er sich, um in der Aus-übung seiner Pflichten treu und fest zu seyn,bedienen kan. Da derselben möglichst glückli-che Anwendung, für einen großen Theil, inihrer, schon in der Jugend durch Uebung er-langten Entwicklung liegt, so brauche ich nichtsvon der Wichtigkeit dieser Materie bei der Er-ziehung vorauszuſchicken.Hiebei ist nun zuvörderst eine Hauptsache,dem Zoͤgling nicht allein einen Abscheu vor al-len Vorurtheilen, und dagegen ein unwider-stehliches Bestreben nach deutlichen Begriffeneinzuflößen; sondern auch solche Begriffe jeder-zeit, so viel es nur immer möglich ist, in dergehoͤrigen Lebhaftigkeit zu erhalten. Denn jedeunrichtige Kenntniß einer Pflicht, mus noth-wendig der daraus fließenden Würksamkeit eineschiefe Richtung geben. Aus dieser Ursache,mus man den Zögling frühe dazu gewöhnen,nie in seinen erkannten Pflichten so wol, alsauch in denen, deren Umkreiß ihm noch nichtgehö=