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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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535mehr zu beobachten, indem die allerwichtigstenFolgen für die geſamte Feſtigkeit und das Glückdes Zöglings daraus entſpringen können. Denn,flösset man hier dem Zögling von seiner Ju-gend auf, allen möglichen Haß gegen jedenDespotismus ein, so müssen verschiedene schie-se Seiten daraus entspringen. Obschon ich frei-lich hier dem Zögling, das schädliche und ver-haßte, welches aus den wilkuͤhrlichen, auf ver-kehrte Lüste eines ungerechten Despoten ruhen-den Handlungen nothwendig entspringen mus,mit lebhaften Farben zu schildern mich bemü-hen würde; so würde ich mich doch auch ander anderen Seite noch mehr hüten, bei dem-selben gegen diejenige Regierungsform, unterwelcher zu leben es seine Bestimmung scheint,Unzufriedenheit, oder wol gar Tadelſucht zuerwecken. Es mus ja sodann nachher demsel-ben einmal so hart fallen sich zu biegen: undkomt er gar in den Fal, daß er des Beistan-des des, oder der Regenten, zu seinem Glück,oder standesmäßigen Auskommen bedarf, dannmus der heftigste Widerspruch in demselbenstets rege gemacht, und es alle Augenblickeangesetzet werden, gegen seine Grundsätze zuhandeln. Geschieht dieses aber nur einmal mitBewußtseyn in einem Stück, dann ist dieFestigkeit nicht allein von dieser Seite verloh-ren; sondern sie ist für die andre Seiten ingrosser Gefahr. Wie viele schiefen Tritte wirdalso nun der, unter solcher Erziehung groß ge-wordene Mann nicht machen? Hat gar derſel⸗