Druckschrift 
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Seite
514
Einzelbild herunterladen
 

314wol die nemliche ist, als bei einem andern dieangeerbte physische; obgleich leztere, wegenverschiedener auf den Sohn anders gewürkthabenden äusserlichen Umstände, unter ganz an-deren Zufällen, wenigstens im Anfange, beimSohn sich zeigt, als sie beim Vater angefan-gen hatte. Jedoch das gehoͤrt schon zur mo-ralischen Pathologie, mithin darf ich kein Wortweiter davon ſagen. Ich bin ꝛc.Zwei und dreißigster Brief.WWenn, wie nicht geläugnet werden kan, derGehorsam eine der Hauptquellen der Festigkeitdes moralischen Menschen ausliefert, dann musdas Warheitreden, und die sorgfältige Vermeidungreidaller und jeder Lügen, gewiß keine minderWar-haltige Quelle dazu ausliefern. Wer dieGe-heit nicht liebt, ist auch nothwendig vomhorsam und Verläugnung seiner übertriebenenLügensinnlichen Begierden sehr weit entfernt.sind daher offenbare Ausflüchte und Bemühungundgen, um das schändliche des Ungehorsams,des