458Fal muß nemlich die Kleidung dicht seynins zweiteren hingegen schadet offenbar jedeKleidung, welche die Haut erhitzet, indem da-durch die Schärfe, mithin das Vermögen zureitzen, von obbemeldten Theilchen nur vermeh-rat wird — Auch darf die Kleidung sodannnicht zu dicht seyn, weil in dem Fal die ausgedünsteten Theilchen, in dem Dunstkreise so denKlüper unmittelbar umgiebt, sich anhäufen;zurückgehalten werden, und mehr faulen, folgtlich die Mündungen der Gefäße mehr reitzenund verengen. Jedoch ich muß hievon abbrechen,da dieser Artickel schon in etwa, zum wider-natürlichen Zustand des Körpers, folglich nichtso sehr hieher gehöret. Leben Sie wohl.Dreißigster Brief.Ich habe Ihnen zwar in meinen vorigen Brie-fen zu zeigen gesucht, daß der Mensch überalsein Bedürfniß empfinden, und jederzeit getreubefolgen solle. Sie begreifen aber leicht, MeinFreund! daß dieses Gesetz im menschlichen Zu-sammenleben ganz erstaunlicher Beschränkungenund Erläuterungen bedarf. Was solte wol ausder Geselschaft der Menschen werden, wenng habendder zum Egoismus ſo ſtarken HanMensch:
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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