456wol die gröste Sorgfalt in der Kleidung erfordert. Bei der Jugend ist dieses um so mehrwohl zu beobachten, da sich selbige so leicht erhitzet, und nachher aus Leichtsinn; so bald alsmoͤglich wieder abkühlet: Es sterben mehKinder an den Folgen davon als man wolglauben solte. — In Ansehung der JahreszeitDiéist gleichfals die Kleidung abzuändern.grösten Aerzte haben behauptet; man müsseHerbst die Winterkleider frühe an, aberFrühling spät ablegen. Dies hat allerdingsseinen Grund, und der Nutzen davon bestätigſich in ꝺer Erſahrung bei ꝺenjenigen Menſchenwelche empfindliche Transpirations Organe,aberdoch ſcharfe Säfte haben. Glauben (SieNicht, daß man nur allein bei der kalten.möllreszeit auf die Kleidung Acht gebenNein, Mein Fr.! im Sommer kan ein-wärme Kleidung nicht minder grossen Schadenanrichten, und selbst die eigentliche unmerkli-Ausdünstung behindern. Denn, wie Saus dem vorigen erinnern werden, karbis auf einen gewissen Grad getriebenehitzung solches thun: Daß aber eine zu warKleidung den Körper sehr erhitze, brauchtkeines Beweises. Ferner ist zu bemerken,man den bloßen Körper, und sonderlichHaupt, den freyen Sonnenstrahlen nichtsetzen müsse. Die schlimmen Folgen davonIhnen schon aus dem vorigen bekannt.ferner die schwarze Farbe, die Sonnenstrahletverschlückt, und hingegen die weisse selbigerückpreilt,
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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