421ner Ungemächlichkeit, nach seinem Bett; undergleicht das unangenehme, was es in demagenblick empfindet, mit der angenehmen Em-pfindung, welche es haben würde, wenn es inseinem Bette, gleich dem, auf seinem weich ge-poljerten Sopha faullenzenden Reichen, seineZeit vertändeln könnte; und so entsteht dannnach und nach die Luſt zum Miſbrauch. Nichtveniger sieht man leicht den Grund ein, warumin nicht gar zu weiches Lager mehr zur Stär-lungder Fasern beitrage, folglich die Ent-icklung der Kräfte selbst begünstige. Undserner das Kind einmal gewöhnet, in einenſanz weichen und ſauften Bette zu ſchlafen,aun kan es nachher gar nicht mehr schlafen,bald es in ein fremdes, nicht so sanftes Bettlegen muß: es bringt die Nacht mit Her-awelzen in gröstem Mißvergnügen zu, undſteht, ohne neue Kräfte geſammlet zu haben,eder auf. Unterdeßen wollen einige Elterngenwärtig hierin auch zu weit gehen, undfordern von ihren Kindern, daß sie SommeWinter auf einem Strohsack schlafen, undkaum mit einer Decke zudecken dürfen.komt, mir eben so vor, als wenn dasund nun nichts anders, als schlechtes Brodeßen haben solte. Dergleichen Verfahren istrdem bei solchen Kindern, wo die Ausdunug nicht gut gehet, aus leicht einleuchten-Gründen ganz offenbar schädlich.Dasmuß daher dergestalt beschaffen seyn, daßKinder leicht in demſelben warm, doch nicht
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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