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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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376hat. Oder man isset und trinket so gar,oft einem was vorgeſetzet wird; oder ſo langman sich durch allerlei erdachte Reitze, HungWeiſtund Durst erregen kan. Auf solchebauet der Wollüstige und Schwelger nachElternach sein Elend und Grab, und dieihrensind es nur gar zu oft, welche inKindern den Grund legen, daß sie, nachvon dieser verderblichen Gewohnheit nichtders zuruͤkkommen als wenn nun dergen fast gar keine Speisen mehr verdauerkan, mithin die Unmäßigkeit völlig unmögtegeworden, aber auch die Gesundheit,nigſteus der gehoͤrige Grad der Kräfteimmerzweckmäßigen Würksamkeit dabei aufverlohren gegangen ist.Es komt daher auf richtige Begriffewas Hunger und Durſt eigentlich fürnungen sind, und wie selbige im Körperget werden. Ich wil vom Hunger anfallund ihn zuerst nach der algemeinendung beſchreiben. Selbiger iſt nemlichundbesondere Empfindung von Schwäche,einerner Leerheit im Magen, welche mitim Gaumen und auf der Zunge sich einfintden Reitz und Lust nach gewissen Nahrungmitteln verbunden ist. Hunger ist also einekeinewiſſe beſtunte Empfindung: es kan aberEmpfindung im Körper anders erreget werdenals wenn etwas in denselben mit einer aus-bann /messenen Heftigkeit würket, und der Seele