361im Kinde zu entziehen. Es versteht sich aberselbst, daß man den Kindern, nachMaasgabe wie sie sich stärker bewegen, undtrösser werden, auch festere Speisen geben mus.iele Eltern scheinen mir ein wenig zu furcht-um ihren Kindern etwas Fleisch zu ge-Manche Kinder würden viel besser ver-nen, und nicht so viel mit der Menge deschleims, Würmern und anderen ähnlichenFrankheiten befallen seyn, wenn man denselbenangemessene Menge schicklich zubereiteten,nemlich gut gebratenen Fleiſches zuweilenzu essen gäbe. Die Auflösungskräfte derte des Magens verhalten sich nemlich völ-relativ, nachdem diese oder jene Theile inhäufiger sich befinden, und diese oderpeise genommen wird. Der fleißige Abtlanzani hat dieses in dem vorher angef.durch vielfältige Verſuche bewieſen. Dierung lehret auch jedermann, daß er zu-eine sehr unverdauliche Speise viel leich-erdanet, als diejenige welche zu einer an-Zeit am allerleichtesten verdauet wird.ann bei den Kindern die Magenſäfte einenren Hang zur Säure haben; die Kinderauch gern allerlei Sachen naſchen dieHang vermehren, so sehen Sie ein,zur rechten Zeit ein wenig Fleisch densel-nicht anders als vortheilhaft seyn könne.gar den kleinsten Kindern kan man in demwo die Säure der Säfte des Magensder Gedärme so sehr die Oberhand hat,mit
Druckschrift
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Entstehung
Seite
361
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten