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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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355Rücksicht auf Empfindlichkeit und den Durch-der kleineren Gefäße, in welche sieleicht eindringen, so roh geblieben, daß siechtlich in denſelben ſodann zurückgehaltenden, und zu allerlei Verstopfungen Grundkönnen. Es ist also wol kein Zweifel,alle dergleichen Speiſen dem Kinde wi-die Natur sind, so lange es noch nicht dasmögen besitzet selbige selbst zu zermalmenmit seinem Speichel zu vermischen, d. i.ge es noch keine Zähne hat. Wenn manZeit wo die Zähne anfangen hervorzubre-und das Kind nun beginnt auf ſeinem Fingerzu kauen, dann kan man demſelben zu-einmal ein Krüſtchen härteren Brodsum darauf zu beißen. Das Kauen aufBrod befördert das Ausbrechen derund setzt das Kind nach und nach inwohnheit, härtere Speiſen gehörig zuHieraus ſehen Sie nun aber auch, wieweſentlich nöthig ſeye, die Kinder nach-bald ihnen festere Speisen zur Nah-gereichet werden, auf alle erſinnlichedazu anzuhalten, und es ihnen rechtwohnheit werden zu laßen, langsam zulange zu kauen. Kinder die dieſesmäßige Bewegung mit machen,keine Verstopfungen noch Unverdaulich-icht bekommen. Tißot ſagt daher mitpöllig-