351Erfahrung mich hierüber gelehret hat,genMan hat zwar verschiedene Gattungenerischer Milch versuchet, und selbige durchchung mit anderen Sachen, der Menschen-nahe zu bringen sich bemühet. Aber da-wird es niemand bringen. Die Milch ent-verschiedene aufgelösete Theile in sich, dieunter gewissen Veränderungen leicht tren-Diese besonderen Bestandtheile der Milchgehen nun auch ihre besonderen Verände-gen.Der Haupthang zu dieser oder jeneränderung einer jeden Milch ist aber so ge-daß er mit demjenigen Körper für des-tahrung selbige bestimt war, am meistenniret, und zu dessen Entwicklung sichDie besondere Milch der Menschen soals einer jeden Thierart mus daher auchKinder, oder jungen der selbigen Artrhin, nicht allein die beſte Nahrung abge-ſondern das Kind, oder junge Thier muswenn derselben aßimilirende Kraft so ge-st, daß sie keine fremde Nahrung ge-umſchaffen kan, aus Mangel der Nah-rank werden, oder gar umkommen, wennnicht die ihrer Natur allein angemeſſe-von Rechtswegen zukommende Nahrungwird. Gnug, es iſt unmöglich, daßche Klugheit und Fleiß etwas hieredenken und erkünstlen können, welcheswachen Kindern, eine solche zuverläßigeabgäbe, als die Milch einer gesun-Mutter.Und da nun unter den Milchender
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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