311den abzusondernden Theilchen keine Zeit gelas-wird, den Oefnungen der Gefässe sich an-zuhangen, sondern selbige in den Kreißlaufrieder mit fortgeschleppet werden. Und im Falirgend einem Saft eine Schärfe ge-ammlet hat, so ist es doppelt nöthig, die zuBewegung und darauf folgende Er-sorgfältig zu verhüten; weil durch sel-Schärfe nur so viel würksamer, undum so viel mehr zurückgehalten wird.Soldaher die unmerkliche Ausdünstungder Bewegung vermehret werden, soselbige auf den Grad getrieben werden,Kreißlauf der Säfte auf den Punktwobei die in die äusseren Ende derführenden Hautorgane getriebenen Säfte,der wegen ihrer Menge, oder ihrer Zähig-der zu heftigen Bewegung behindert wer-Dünste verwandelt, und von der Luftkommen werden zu können. Je mehr lez-über im gesunden Zustande geschiehet,vortheilhafter dünstet der Mensch aus;mehr solches behindert wird, desto we-können sich seine Kräfte entwickeln. Un-en Sie alſo, Mein Freund! ob obigeraavischer Maaßstab nicht völlig dender Natur angemessen seye. Derwelcher also aus der übertriebenenewegung entspringt, ist gros und wich-Er verdient aber noch von mehreren Sei-betrachtet zu werden. Die schädlichen Fol-davonkommen nemlich geschwinde undheftig
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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