294mehr zu halten wissen; sondern es wird einegrößere Fertigkeit erlangen, allerlei Leibesübun-gen volkommener zu erlernen. Es komtbeim Kinde nicht drauf an, recht geſchwingehen; sondern dergestalt gehen zu lernen,es keine Gefahr laufe zu fallen, und daßohnenachher laufen, springen und dergleichenMühe in kurzer Zeit ebenfals nachmachenne. Hierin besteht alsdann seine körperlleVolkommenheit. Diese Art gehen zu lerneendlich der ganzen Entwicklung seines Köpfangemessen; denn es mus hiebei ohne Un-schied alle Muskeln des Körpers brauchdas Blut wird daher mit GleichheitTheile des Körpers bis in die kleinstengetrieben, und die Nahrung auf einemäßig allgemein gleiche Weise im ganzenper befoͤrdert; welches bei jeder künstlichenthode gehen zu lernen nicht geschehenweil dabei nicht zu verhüten ist, daßhier oder da Theile des Körpers mehrmengedrücket; ja nicht selten gezerret wersolten.Wenn nun das Kind einmal selbstkan, dann komt 's nur darauf an, daßdemselben solche Spiele vormacht und ihnzu selbigen beibringt, wobei es alle seinekeln abwechselnd, ohne sich zu ermüdenbrauchen mus. Nach Maaßgabe daßFertigkeit in den Bewegungen, und Feseiner Fasern zugenommen, mus man
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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