275geſchiehet, ſehr befoͤrderlich ſind. Nun iſtunzweifelbar, daß diese Bewegungen un-lebhafter seyn müssen, wenn der Magenhin vorhin für die Zeit natürliche mehrerefindlichkeit noch hat, als nachdem er die-upfindung schon verloren hat. Nicht an-erhält sich die Sache mit den zur Ver-g nothwendigen auflösenden Säften. Hie-ge ich Ihnen jezt nur, daß Theorie undrunj.unwiedersprechlich bezeugen, daßAbsonderungen weit häufiger vor sich ge-wenn der Theil in welchem die Absonde-geſchiehet, bis auf einen ſicheren Gradund empfindlicher wird. Sie sehenvon am Speichel, der bei der Empfin-Hungers oft von selbst in denergießt. Das nemliche geschiehtelbar bei den absondernden Gefässen desso lange dessen vermehrte Empfind-anhält; diese Absonderung mus daherWeiſe wieder abnehmen, ſo baldsindlichkeit gehoben oder gemindertSie sehen also ganz unwiedersprechlich,gegen die Regel der Natur gehandeltvor der Mahlzeit eigentliche heftigezu machen, d. i. bis auf den Gradben, daß davon der Körper ermü-einige Theile desselben empfindlichererden. Die Erfahrung mus es Siegelehret haben, daß wenn Sie nichtgefastet hatten, und sonst kein Ma-atten, nach vorhergegangener starkenErmü-S 2
Druckschrift
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Entstehung
Seite
275
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten