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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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274liche Portion zu sich, wenn er auch schon kei-nen. Hunger hat; er ißt ſie entweder aus Ewohnheit, oder weil er befürchtet, daß er nachther bei sich einfindendem Hunger nichtsessen werde bekommen können. Es wirddadurch nicht allein eine wahre Unmäßi-begangen, sondern bei der Jugend wird nichtselten, auf solche Weise der Grund zu selbstgeleget, der sodann nachher in Schwelgvöllig ausartet. Wie wird es aber nunhier mit der Verdauung aussehen? Hiebeizwei Sachen zu betrachten. Erstlich: damero die natürliche Anzeige des Hungers,eigentlichen Bedürfnißes fehlet, so kan der Lder ſich in ſolchem Falle befindet unmögwissen, wie viel seine Natur begehrt.nur aus Gewohnheit seine ihm dargereicoder doch die ihm gewöhnliche Portionläuft daher Gefahr mehr zu essen, alsNatur eigentlich abgieng, als selbigeumgut verdauen kan. Dieſe Gefahr iſtgrösser, da er nun bei Tische, sich dentit durch Reitzung seines Gaumens erregtser kan aber nie der Anzeiger des ge-Maasses seyn; denn, hiedurch kan mannoch Lust zu essen erregen, wenn mangleich vorher die stärkste Mahlzeit bisligen Ersättigung gehalten hatte. Zwei-Es ist in der Physiologie erwiesen,Masverschiedenen Bewegungen, welche dermittels seiner Fasern macht, zur Verdammder Speisen, so weit nemlich selbige im