272Zeit im Körper eine andere, mehr oder mindestärkere Empfindung erreget wird; oder auchwenn wir durch Hülfe unsrer Seele unsstreuen und auf solche Weise uns gegenBedürfniß unfählbar machen; ſo wie manner gewißen Nazion nachgiebt, daß sie,verschiedenen aus ihr hungerte und sie niezu eſten haͤtten, durch Pfeiſſen ſelbigen ver-ben. Diese Empfindung läßt sich nunim gesunden Zustande wol auf einige Zeittreiben; aber sie stelt sich nachher wiederund wo der Magen etwas empfindlichweilwird sie sodann unangenehmer; ja,Magensäfte immer schärfer werden, so artezuweilen in würklichen mit krampsichtensammenziehungen des Magens verbundSchmerz aus, dem selbst wol einmalOhnmachten auf den Fuß folgen. Ausin der Erfahrung voͤllig gegründetenbung des Hungers bei einem gesunden,nicht bis auf den höchsten Grad ausgehülltten Menschen, können Sie sehen, daßin einer eignen vermehrten EmpfindlichkeitMagens, und Empfindung einer allg.Schwäche bestehe. — Untersucht man un-ner, dann bemerkt man deutlich, daßdieser Empfindlichkeit eben so, wie bei jeder*aa⁶⁸deren gehe, daß sie nemlich sich mindert,gänzlich auf ein Zeitlang vergehet, nachgabe, daß in einem andern Theil eineEmpfindung erreget wird. — Kurz, mandaß der Hunger nichts anders als ein
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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