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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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G.55Drei und zwanzigster Brief-Meinem lezteren Versprechen gemäß,ich Ihnen jezt, Mein Wertheſter! von derin welcher die Bewegung dem Körper zurhöhung seiner Kräfte am zuträglichsten ist,den. Wenn wir bedenken daß währendSchlaf, alle dem Willen allein unterworfeMuskeln völlig ruhen; der BewegungBluts in den äusseren Gefässen also eineliche Hülse abgehei; selbiges daher mehden inneren grösseren Gefässen herumläufelidagegen bei dem schwächeren Umlauf desin den äusseren Gefässen die wässerichtetle sich mehr trennen; und diese da sie dieAusdehnung des Muskels nicht behindertden, in die Seitengefässe eindringen, sichanhäufen, und das nach langem Schlafzu bemerkende Anschwellen der äusserenverursachen, mithin immer schwächerwerden, dann braucht's wol nicht vielbrechens, wenn man das, was ich invorigen Briefen gesagt habe erweget,schliessen, daß die Bewegung nach ausgenem Schlafe, folglich des Morgensthigsten, und am zuträglichsten sey.wir nun der Natur gehorchen, so merkengleich Winke derselben, welche die deutli

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