235selbige mit einer anderen verbindet, treflich ver-dauet wird. Wenn z. E. einer aus obbemeld-ten Urſachen, die Fleiſchſpeiſen nicht gut ver-dauet, dann wird er, wenn die Hinderniß derauflösung nicht sehr stark ist, die Verdauungderselben um ein vieles erleichtern, wenn erzugleich solche Sachen isset, die entweder würk-sauer sind, oder doch sich selbst überlassen,sauerwerden: hier ist der Fal, weit mehr Brod,Proportion der Fleichspeise oder auch derſchſuppe zu eſſen. — Sind aber hingegenMagensäfte zu sauer, dann wird das Brod,fürnemlich das Schwarzbrod; und allerlei sauererdende Speisen nicht so gut aufgelöset, son-beſchwehren den Magen. In dem Falein Stück kalter Paſtete viel leichter ver-als eine kleine Portion Spinat. Undehen Sie, Mein Freund! ist alles in BetrefWahl der Nahrungsmittel relativ. Werſeinen Zoͤgling deshalb gewiſſe Speiſen zuanhält, weil er selbige in seiner Jugendgessen und dabei groß und stark geworden,läuft Gefahr seinem Vornehmen, der Naturfolgenzu wollen, untreu zu werden. Ja,an ein Kind schwächere Dauungsorganen hat,kandadurch der Zunder zu allerlei Krank-heitengeleget werden. Eben so verhält es sichder Menge der Speiſen: jedoch hievonich Gelegenheit haben auf ein andermalein Wörtchen mit Ihnen zu reden. IchIhnen jezt noch etwas von den BegriffenSchärfe sagen.Ein
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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