22der erfoderlichen Eigenschaft der flüßigenTheile des Körpers. Im gemeinen Leben bil-man sich nemlich ganz verkehrte Begriffeihrer Natur und Nuzen. Man ſtelt ſichiniglich vor, daß alles was man unternahrhaften Sachen zu zählen pflegt, auchKörper gut nähren; und denselben mehrweniger, leichter oder beſchwehrlicher naͤh-müsse, nachdem man solche Sachen imnen Leben mehr oder minder nahrhaft,oder beschwehrlicher zu verdauen hält.esser sind die Begriffe von Schärfe.ildet sich nemlich dieselbigen mehren-von dem grösseren oder schwächern Ein-welchen selbige auf unsre Zunge, odervol auf die Nerven der Nase machen;ann iſt das Urtheil fertig, ob dieſe, oderpeise das Kind leicht und gut nähre;einen Säften eine Schärfe nehmen,ben werde. Unzähligen Kindern istAnwendung solcher leichtsinnigen undn Urtheile in dieſen Punkten das Le-ärzet worden. Da ich nun wünsche,meine nachher folgende Rathschläge nichtWort eine kurze Zeit annehmen, undwieder ausser Acht lassen; sondern daßch Gründe überführet und in den Standwerden, ſelbſt das Wahre und BeſtéIhreKinder zu wählen, so wird es nöthigIhnen auch noch hievon bestimmtere Be-vorzulegen.Wenn
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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