223des lernt auch der Mensch von seiner zartenJugend an aus der Erfahrung. Wie oft undange mus nicht das Kind die Muskeln üben,elche die Organen der Sprache bewegen, eheentliche abgesetzte Töne, nachher Wörterzervorbringen, und zulezt ordentlich anhaltendkan? So wie es aber hier mit dem un-lollen anfieng, durch Uebung die Mus-stärkte, und nachher unendlich verschiedenicirte Laute, theils sprechend, theils sin-theils rufend und schreiend hervorzubrin-rnte; so geht es eben so bei allen ande-ganen, die durch Muskeln beweget wer-Voher anders beweget der Menſch ſeineHand leichter und geschickter, als weilbei allen Gelegenheiten übet, wennruhet? Die Zergliederungskunst zeigtMenge Muskeln am Körper, derenwir gewöhnlich nicht einmal wissen.Ihnen nur z. E. die Muskeln nennen,das äussere Ohr bewegen sollen. Lern-diese von Jugend auf brauchen, dannwir auch das äussere Ohr, um denesser aufzufangen, eben so wol bewe-en, als die Thiere. Sie bleiben aberund wenn man sie bei den Todtenso siehet man daß sie ganz weissind.Wie weit der Mensch aberUebung es in der Stärke und Ge-keit bringen könne, lehret uns die Gym-Alten; wie auch noch unsre heutigeund Seiltänzer. Der berühmte Ath-
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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