206her mehr; allein da er nicht viel empfindet,so kan er auch keine Lust haben viel zu unternehmen — seine gesammleten mislungenen Erstrungen halten ihn auch davon ab; und so wirdseineslangsam Bedenklichkeit der HauptzugKarakters. Wie weiſe iſt dieſes eingetet, denn wo würde das Wohl der Familiebleiben, wenn der Alte im Unternehmenleicht zufahren würde, als der Junge:mehreſten Plane würꝺen kaum halb volfühliegen bleiben. Wie paßt hier und schicktalles so in einander? Wie vieles ist aberin der menschlichen Natur zu studieren?leicht ist es gesagt der Natur folgen, aberschwehr ist es ihr getreu zu seyn, siezu kennen? Ja, eben so wie diese jedemalter angemessene Veraͤnderung der Eigenſtten der Fasern sich zeigt; bemerken wireine für jedes Zeitalter bestimte Verändemithder flüßigen Theile beim Menschen;mus ebenfals mit dieser Veränderung,Vermögen der flößigen Theile in die festewürcken anders modificieret werden. Daßeine Veränderung bei den flüßigen Theilesjedem Zeitalter vor sich gehet, kan manabnehmen, wenn man den Geruch derunterdünstungen bei einem jeden Zeitalterchet. Es gehört nicht viel Erfahrung, nochne feine Nase dazu, um immer sagenminnen, ob in einem eingeschlossenenvorhin sich Kinder, oder Erwachsene auften haben. Und ich bin überzeugt, da
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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