196gegenwärtigen Organisation möglich ist, aufgekläret: der unmittelbare Zusammenhang zwischguten Handlungen, und gewißen glücklichen ver-dasedlernden Folgen aufs lebhafteste, ja ichsagen, auf eine unwiedersprechliche Weiseget; und hingegen der eigentliche Werthsinnlichen Begierden und Handlungen mitchen lebhaften Farben geſchildert, daß esunmoͤglich ist, daß wenn der, der Sinnlichergebene Mensch mit kaltem Blut selbigedenkt, nicht solte wenigstens Wünsche nachcher Veränderung ausſchicken. Und endlichdie Versprechungen und Beschreibungen derden des zukünftigen Lebens so reitzend, daßreine von der Sinnlichkeit nicht beherrstwerdende Seele, an selbige nicht andersmit einem alles verläugnenden Wunsch umbiger theilhaftig zu werden, denken kan.weil dieser gewünschte äußerste Gegenstand,welchem sich alle unsre Wünsche zuletzt endtmüßen, nicht sinnlich ist, so ist's klar daßdie Bewegungsgründe dazu nicht eigensinnlich, wenigstens nicht vom sinnlichenhangend seyn können. Dagegen ist ihm dazuder Glaube nothwendig. Nichts ſtaͤrltlich den Menschen im völligen Ausdaurenden Bestrebens kräftiger, als der mit keinen Zwfeln mehr befleckte Glaube. Ohne diesenalle Bewegungsgründe, sie mögen so wieseyn wie sie wollen, und noch so einleuchtescheinen, unwürksam, und können höchstensnur gleichsam augenblicklich vorbeigehende,eled
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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