183weder das Volk zu belustigen und deßelben Bei-fal und Wolgefallen, davon zu tragen; oderauch um ihren Lebens Unterhalt; oder auch wolselbst die Freiheit zu verdienen, wenn sie Scla-ben waren; so machten sie sich gleich im erstenAnfang der Erlernung ihrer Kunst, zur Haupt-pflicht, alle Schmerzen nicht allein ertragenlernen, und keiner Art von Furcht den Ein-gang zu gestatten, sondern bei jedem ihnen ausgebrachtem Schmerz; bei jeder ihnen andreshenden Lebensgefahr, immer ihre heitere Mientzu behalten, eben als ob ihnen nichts wäreund daß würklich viele es bis auf diesen Punktin dieser Fertigkeit gebracht haben, lehret unsdie Geschichte. Ja, sie trieben es noch weitereindem sie so gar bei jedem empfangenen Streichund tödtlicher Verwundung, nicht alleinSteben; sondern auch wenn sie nun sichErde ſinken fühlten, denjenigen äuſſerlichenmu-stand, welchen sie nach der Regel habenſten, behielten. Erinnern Sie ſich hier nurden sterbenden Gladiator, welchen auch Cicetbeschreibt. Dieser erkannte überhaupt schon,der Mensch über die Empfindungen seines Kör-pers und deßen Bedürfniße, sich durch Uebuns-eine Gewohnheit und Herrschaft erwerben könene. (a) Auch die Wilden bestätigen diesen Satzunleug(a) Er sagt Tusc. quæst. I. II. nachdem er ebenher erzält, wie ein alter verwundeter Soldat,bei seinen Wunden verhalten: Ergo hæc
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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