ersten wurden äusserst gering beköstiget, mitWurzeln, mit Stengeln vom Papyrus u. d. g.ſo daß der ganze Aufwand jährlich kaum einenDukaten unsers Geldes betrug, wie der gel.Mangelsdorf solches aus dem Diodor undHerodot anführet. (a) Die Priester, welchebei ihnen die lebenbige Archive aller ihrer Ge-heimniße und Wissenschaften, folglich auch ihreAerzte waren, (jede Wissenschaft war bei ih-nen Geheimniß, und ward durch Hieroglyphenaufbewahret) schrieben nicht allein dem Volke,sondern sogar den Königen Speise und Trankvor. Der H. v. Paw ſagt ſelbſt daß ꝺie buͤr-gerlichen Gesetze der Aegyptier ein so unmittel-bares und genaues Verhältniß mit der Ge-sundheit gehabt haben, daß ein Aegyptier,welcher diese Gesetze beobachtete, sein eignetArzt seyn konnte. Sie tranken auch keinenWein, lebten also in der grösten Mäßigkeit,bis Psammetichus (b) die Sitten der ver-dorbenen Griechen einführte: und bald nachheres ſo weit kam, daß ꝺie Nüchternheit einemKönig als unanſtändig gehalten wurde. Undda die alten Aegyptier Feinde von aller Gym-naſtik waren, und die Einführung der Leibes-übungen für ihren Staat nicht rathsam hiel-ten, weil sie die Erlernung derselben gefährlich,auch die dadurch erlangte Stärke von kurzerDauer(a) Versuch einer Darstellung was seit Jahrtaus. überErz. geſagt worden. S. 14.(b) Recherches philos. sur les Egyptiens & Chincie T. I.p. 114.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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