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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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gemacht werden solten, in Rücksicht auf dieGesundheit haben muste, waren hauptsachlichfolgende. Erſtlich muſte ſelbiger ſo liegen, daßdiejenigen Winde, welche der Gesundheit zu-träglich gehalten wurden, frei durchblasen konn-ten; hingegen allen schädlichen Winden derEingang versperret seye. Unterdeßen muste dochjeder Durchzug auf das ſorgfältigſte vermiedenwerden; woher sie dann auch, solche Oerter da-zu vorzogen, welche drin heftigen Winde nichtausgesetzet waren. Daß sie überhaupt den Windbei und nach ihren Leibesübungen sorgfältigvermieden haben, ist ausser Zweifel. Pliniusder zweite führet davon noch ein Beispiel zumBeweiß an: ein gewißer, sein Verhalten sorg-fältig beobachtender sieben und siebenzig jähri-ger Mann, Nahmens Spurina, der noch alleStärke, seiner Sinnen besaß, hatte unter an-deren täglichen Leibesübungen auch diese, daßer vor dem Bade nackend in der Sonne etwasherumspatzierte; jedoch that er letzteres, wiePlinius ausdrücklich sagt, niemalen wenn Windwehrte. (a) Bei dem Spatzieren in der Sonnehatten sie aber auch ihre besondere Cautelen:Aristoteles bemerkte schon, (b) daß der mitKleidern bedeckte Menſch von der Sonnenhitzeweniger litte, als der nackende: sie riethen des-wegen ſehr an, in der Sonnenhitze das Hauptzu bedecken, und die Sonne nicht unmittelbardaraufE.(a) Lib. 3. Epist. 1.(b) 2. partic. prob. 39.