66solle. So sagt nemlich Sueton (a) daß derKaiser Augustus bei einem heftigen Lenden-weh, welches ihn, da es den linken Schenkelzugleich eingenommen gehabt, zuweilen zu hin-ten gezwungen hatte, unter andern auch durchGeben in tiefem Sande genesen wäre. Unterden heftigsten Uebungen machten! sie noch denUnterschied, ob selbige zugleich mit einer großenGeschwindigkeit geschehen muste, und gemeinigelich σφοδρὸν γύμνασιον genannt wurde; hie-hin rechneten sie geschwinde zu graben; ohneauszuſetzen tanzen, ſehr ſchwehre Pfeile zuwerfen, in einer schwehren Rüstung mit Ge-schwindigkeit die Handgriffe zu machen. Dieandere Gattung, wo die Uebung zwar sehrheftig, aber doch mit keiner Geschwindigkeitverpaaret war, hieß εὐτονον γυμνασιον; hier-unter rechneten sie, ungebahnte Anhöhensteigen, vier Pferde zu gleicher Zeit an denZügeln zu halten, an einem aufgehangenem Seilin die Höhe zu klettern. Dergleichen Einthei-lungen gab es noch mehrere, welche aber wei-ter hier anzuführen überflüßig seyn würde, daschon aus vorgesagtem hinreichend erhellet, mitwie vieler Sorgfalt und Bedacht die Alten dieBewegungen nach dem verschiedenen Subjektund Umständen abänderten. — Ich wil Ihnendaher jetzt nur noch ein wenig von dem Ortder Bewegung erzählen. Die algemeinen Ei-genschaften welche der Ort, wo die Uebungengemacht(a) In vita Augusd Cap. 80.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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