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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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terer und anhaltender vorgenommen werden müsten;jedoch müste auch zu dieser Zeit der Körper nichtermüdet werden. Unterdessen waren die Aerztedoch Himmelweit entfernet die Bewegungen zurSommerzeit auszuschliessen. Sie fanden selbigezu der Zeit ebenfals höchstnöthig: nur fandensie diese Zeit aus der Erfahrung dazu nicht diegeschickteste, um durch heftigere Leibesübungden Körper abhärten und stärken zu wollen.Galen sezt aber noch ferner hinzu, daß die inden natürlichen Bewegungen gemäßigte Körper(moderata corpora) zur gemäßigten Jahreszeit,nemlich im Frühjahr; die leicht zu erbitzende,(corpora calida) aber bei kalter Witterunghingegen die kalte Körper (corpora frigida)bei warmer Jahreszeit hauptsächlich bewegetwerden müsten.Selbst waren nach den Jahreszeiten auchdie Stunden am Tage verschieden, in welchendie Leibesübungen zur Beföderung der Geſund-heit und Stärke gemachet wurden. Hippokra-tes hielte zwar mehrentheils die Morgenstundedazu für die bequemste; (a) welche auch derKönig Alexander nach dem Zeugniß von Plu-tarch dazu vorzog. Galen aber und Avicen-na, wollen ausdrücklich, daß im Frühjahr dieMittagstunde; im Sommer hingegen die Mor-genstunde dazu angewendet werden müste. ZurHerbst und Winterzeit wurden aber gegen denAbend(1) 3. de Diata.