85Gesundheit einen grossen Werth darin; theilsweil dadurch der Körper sehr angestrenget wer-den muste: und theils, weil sie die durch dieStöße angebrachte Erſchütterungen den inner-lichen Theilen vortheilhaft zu seyn glaubten.Die lezte Gattung der Tanzgymnastik warendlich drittens die Orchestica, welche eigentlichdiejenige Kunst zu tanzen in sich enthielte,welche wir im algemeinen noch würklich unterTanzen verſtehen.Die Kampfgymnastik (Gymnastica palæs-trica) lehrte alle diejenigen Leibesübungen, durchwelche einer den andern im Streit überwin-den konnte, und hatte eine ganze Menge Ab-theilungen; als das Ringen, (Lucta) wobeinach dem Zeugniß des Galens (a) immer vor-her denjenigen, welche hierin sich üben wolten,die Muskeln gelinde erwärmt und geriebenwurden; ferner den Faustkampf (Pugilatus,)wo nemlich entweder mit blossen gebalten, oderauch mit einer in der Hand gehaltenen, eher-nen oder steinernen Kugel dem Gegner so vieleStöße beigebracht wurden bis er zur Erde fiel.Eine Art zu streiten die schon vor den Zeitender Trojaner im Schwange war, und bei denEngeländern noch ausgeübet wird. Auch um-wickelten Sie zuweilen die Hände mit allerhandehernen Blechen, um dadurch die Stöße destoC 2empfind-(1) L. IV. de loc. affect. Cap. 8.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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