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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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welche zwar vom Menschen wilkührlich ge-schahen, aber wozu er doch anderer Hälfswit-tel brauchte. Erstere ward wieder in diejenigeKunst welche die tanzende Leibesübungen lehrte,(Gymnastica Saltatoria) und in diejenige wel-che im Kämpfen Anweisung gab (Gymnasticapalæstrica) getheilet. Zu den tanzenden Leibes-übungen gehöreten alle Gattungen Tänze. DieTanzkunst war bei den Griechen überhaupt vonmehr als einer Seite äusserst wichtig. Potterund Bürette liefern hierüber merkwürdige Nach-richten. Man bediente sich nemlich derselbenbei der Erziehung der Jugend, in so fern sieeinen Theil der Musik ausmachte; und wie sehrsie die Musik als ein wesentliches Stück derErziehung ansahen, werde ich Ihnen zu eineranderen Zeit zeigen. Die Tanzkunst wurdeaber auch von ihnen bei Gottesdienstlichen Hand-lungen gebraucht: Nicht minder bei den Schau-spielen, wobei sie in der Kunst bestand, dieSitten, Handlangen und Leidenschaften andrerPersonen durch Geberden auszudrücken. End-lich bedienten sie sich auch derselben, um dieKräfte und Biegsamkeit des Körpers zu ver-mehren: In die er Rücksicht diente sie nichtallein den Kriegern; sondern ward zur Befö-derung der Gesundheit selbst sehr empfolen.Wir sehen dieses aus der Anrede des Sokrates,welche er an seine Freunde hielt, nachdem erdurch die Aspasia, die mit ihren Blicken allesbeseelte, große Lust zum Tanzen bekommen"Ihr lacht, daß ichhatte. Er sagte nemlichwie