12Und zuletzt Mangelodorf in seinem Versuch ei-ner Darstellung dessen, was seit Jahrtausendenim Betref des Erziehungsweſens iſt geſagt undgethan worden„.Aus demjenigen was ich Ihnen sagen wer-de, und Sie viel weitläuftiger in obgedachtenBüchern selbst nachlesen können, werden Sieaber leicht erſehen DaßErstlich es den Alten lange nicht gnugware, daß ihre Jugend sich bei den zur Ge-sundheit und Bildung zu machenden Leibesübun-gen, recht stark bewegte, um dadurch ihrenMuskeln Kräfte und Geschicklichkeit zu verschaf-fen; sondern daß Sie dieses alles nach bestimm-ten Gesetzen nicht allein thun liessen; sonderndaß sie selbst einsahen, daß, wenn der gehofteEndzweck bei jedem individuellen Zöglinge glück-lich erreichet werden solle, es durchaus noth-wendig sey, daß jedem sein eigen Maaß, Artund Zeit der Bewegung 2c. genau vorgeſchrie-ben werden müße.Zweitens Nicht weniger bemerkten Siegar bald, daß, wenn der Mensch zur moͤglich-ster Erreichung seines eigenen Glückes so wol,als zur Beförderung des Wohls des Staates,(zwei Sachen, welche bei den Alten nicht alsbesondere, sondern als unauflöslich verbundeneSachen angesehen wurden) gezogen werden sol-te, die bloße Erlangung der körperlichen Kräftedurch
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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