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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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und weltumfassenden Aussicht über den ganzenRheingau; 3 Stunden aufwärts des Rheines zwi-schen Nierstein und Oppenheim das schon denRömern bekannte Sirona-Bad, mit schwefelhal-tiger Quelle und ziemlich häufig von Gästen derUmgegend besucht; in der Nähe das sogenanntegelbe Haus, wo man trefflich bedient wird. Hoch-heim, das weltberühmte Hochheim, von dessenweinreichen Höhen man eine der schönsten Aus-sichten auf Mainz und den Rheingau genicsst u. s. w.Ueberall aber, wohin das Auge blickt,'ist einesolche Fülle von Schönheit und Lieblichkeit aus-gegossen, dass gewiss jeder Wanderer mit denfreundlichen Worten scheidet: Auf Wiedersehn'.

Zusätze.

IVicol. Vogt, der hochverdiente rheinische Geschieht-fchrciber, -welcher den 19. Decbr. 1856 in Frankfurtam AI »in stnrli, ruht dicht nn der Schlosslsapelle aufdem Johaiinislierg. Nein Her/, und Gehirn aber sindwohlverwahrt hui dem Mühlstein (gegenüber von Itiiijjunam rechten [Her liegend!) im Hhcin versenkt. Ein eiser-nes Kren/, auf den Felsen bezeichnet die Stelle. FürstMelternicli, der grosse und chen darum dankbare SchülerVogts, liess seinem Lehrer in der Schlosskapelle aufdein Johaniitsburg ein Denkmal von schwarzem Marmorsetzen, dessen Inschrift er seihst verl'asste.

Im Winter 1.1158 59 wurden die bedeutendenFundamente etc. des römischen Kartells, welches einst

auf dein lliimrrhrrg in Wiesbaden («standen , aiisgrgra-