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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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auch sieben volle Jahre brauchte der Künstler,dieses Werk zu vollenden, da er, nach Aufhebungjenes Klosters als Privatgeistlicher lebend, seineganze Müsse dieser Lieblings-Beschäftigung zu-wenden konnte; und gewiss würde er einer nochlängeren Reihe von Jahren dazu bedurft haben,hätte er nicht zuvor schon ein ähnliches Werkinnerhalb zwanzig langer Jahre, die er indessennur theilweise darauf zu verwenden vermochte,zu Stande gebracht. Für dieses Kunstwerk,das or im Jahre 1802 beendigte und dessenZeichnung von Seiten der Mainzer Präfectur anNapoleon geschickt wurde, erhielt er, obgleichnicht auf dem linken Rheinul'er geboren, die Pen-sion der inländischen Geistlichkeit. Hätte dieserMann übrigens iu unserer Zeit gelebt, sein Lohnwäre wahrlich ein anderer gewesen, denn in derThat scheint ein hohes Talent in ihm verlorengegangen. Zu Steinach an der Saale im ehema-ligen ßisthum Würzburg, den 11. November 1753geboren, trat Nikolaus Alexiu« Johann im Jahre1773 in den Augustiner-Orden, vollendete aufder Universität Freiburg im Kreisgau seine hö-heren Studien, ward 1777 zum Priester geweihtund erhielt vier Jahre darauf einen Ruf nachMainz, wo er zum Gymnasial-Professor bei demkurfürstlichen Gymnasium ernannt, unausgesetztlloissig und eu vollkomnmer Zufriedenheit seinerOberbchürde wirkte, während dieser Zeit zugleichaber sein erstes Kunstwerk vollendete, dessenBerechnung er, da er bei Tage mit seinem Loh-