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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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itTatn?. 31

eine GalJerie mit dem Grossherzogliclien Palaisverbunden.

4) Die Stadt-Bibliothek oder Hinsehe, auf dergrossen Bleiche, vormals Eigenfhum der Univer-sität, vorzüglich durch die beiden letzten Kurfür-sten Einnierich Joseph und Friedrich Karl berei-chert, enthält etwa 10,000 Bände in den verschie-denartigsten Zweigen des Wissens und einengrossen Reichthum von Incunabcln, worunter dasPsalterium von 1459, das Ratholikon von 1460,die Bibel von 1462 u. a. m., ausserdem einegrosse Menge von Handschriften. Das Local istleider sehr finster und beschränkt, so dass dieBücher doppelt und dreifach stehen; auch leidetdas Institut an dein sehr grossen Gebrechen, nureinen Bibliothekar zu besitzen, der bei der bedeu-tenden Ausdehnung desselben unmöglich allen An-forderungen zu entsprechen vermag. An die Stelledes früheren Bibliothekars, des geist- und gemüth-vollen Dichters und Alterthumslorschers Lehne istnun der auch als historischer Schriftsteller rühm-lich bekannte Dr. külb getreten. — In demsel-ben Gebäude befindet sich

dan Muxfum oder GcmiiUie-Cabinct mit meh-reren Stücken von vorzüglichem Werflie und an-dern für die Geschichte der Kunst merkwürdigenBildern. Dieselben wurden theils aus den aufge-hobenen Klöstern hierhergebracht, theils rührensie von Privaten, theils von einem Geschenke her,welches der Kaiser Napoleon damit der Stadt ge-ll*