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Evangelische, Lutherische und Reformirte gefun-den wurden. —
Nach dem Tode Gustav Adolphs kam Mainzabwechselnd bald in die Hände der Kaiserlichen,bald in die der Franzosen, und war dazwischen,wie auch später noch, Sitz der glänzendsten aberauch stolzesten geistlichen Fiirstenhöfe. In jenemZeitraum glänzt vorzüglich der edle und weiseKurfürst Johann Philipp Freiherr von Schönborn("j" 1673), der Hauptbefiirdercr des westphälischenFriedens, in dessen Diensten der grosse Leibnitzstand. Durch erhöhte Thätigkeit in allen Zweigender Verwaltung, durch bessern Haashalt, durchAufmunterung aller Geschäfte und Gewerbe machteer bald die nach langen Kriegen gewöhnlich ein-tretenden Stockungen der Betriebsamkeit wenigerfühlbar, bereicherte so sein Land mit arbeitsamenBürgern und setzte sich dadurch in Stand, seineResidenz verschönern und mit neuen Bauten an-füllen zu können; er begann die Trockenlegungdes westlich von dem Schlosse liegenden und zuBleichgärten benutzten Wicscngruiircs, wodurchMainz einen seiner schönsten Stadttheile, diejetzigen drei Bleichen, erhielt, und Hess an denFestungswerken, besonders aber an der nach demalten holländischen System angelegten Citadellelleissig arbeiten, um die Stadt zu künftiger bes-serer Verteidigung geschickt zu machen. Nachihm waren die Kurfürsten Lothar Franz v. Schön-born (f 1732), ein guter Vater seiner Unter-thanen und eifriger Verthcidiger der Gerechtsame