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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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IJeiträgcn der Guss der herrlichen Statue und derBasreliefe von Vroz-atier in Paris vollendet undden 14. August 1837 auf dem schon seit 1804nach dem Namen des Erfinders der Buchdrucker-kunst genannten Gutenbergsplatze unter dem Ju-bel einer zahllosen Menschenmenge inaugurirt.Würde und Einfachheit sind über die aufrecht-stehende Figur mit Meisterhand ausgegossen; derKopf ist edel gehalten und das Antlitz richtet sichtielsinnend vorwärts. In der rechten Hand hältGutenberg ein Rund beweglicher Lettern, in derlinken dus erste grössere von ihm gedruckte Werk,die Bibel. Das Costume ist das gewöhnliche sei-ner Zeit. Das eine Basrelief des Fussgcstellcszeigt uns Gutenberg an einem Tische sitzend unddem erstaunten Fust einen beweglichen Buchsta-ben hinhaltend; das zweite zeigt uns die Presse,an welcher ein Gehülfe an dem Abdrucke einesBogens arbeitet und weiter Gutenberg sich anlehnt,mit der Durchsicht eines fertigen Bogens beschäf-tigt. Auch zwei Denkmünzen auf das Jahr der Er-richtung des Gutenberg-Monumentes wurden ge-schlagen, die eine von dem Hofgraveur Neuss inAugsburg gearbeitet, die andere unter Thorwald-sens eigener Leitung und Aufsicht in Born vondem Berliner Medailleur Lorenz gefertigt*).

Die Erfindung der Biichdruckcrkunst in Mainzsollte aberdie letzte Fnuht Keiner Freiheit"sein. Erzbischof Johann II. hatte schon 1400

*) Vgl. Dr. IV II liiilh's «;<:sehicht<; ilcr Buchdruckerhunst. Main/,, llir»7. lt.