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Mainz, dessen Wohlstand und Ucichthum in-zwischen durch Begünstigung des Handels unddes Fabrikwesens und durch Erwerbung ansehn-licher Lehen während der Kreuzzüge immer mehranwuchs, das auch von K. Friedrich II. grossePrivilegien, die yoldne Freiheit genannt, erhielt,welche Erzbischof Siegfried III. bestätigen, janoch erweitern musste *_), hatte nun bald denGipfel seiner Grösse erreicht, und zwar (1225)durch die Errichtung des Slädtebundes, jenerrheinischen Hanse, welche der Fehdesucht desAdels und den Bedrückungen des freien Handelsein Ende machte. Arnold Walpoden, ein edlerund reicher Bürger von Main/,, war der Erste,
*) In einem Hanntfreiheitsbrief, der später all dasPalladium (Irr Unabhängigkeit der Hinter angesehen wurde, musste der lirzbischof angerie-hen, ilass ihm die llürgcr nie ausserhalb ihres de
bietet in (einen Fehden dienen und keine andere
Unterstützung an Geld und Mannschaft zu ent-richten haben sollten, uls wozu sie sieh freiwilligverstehen wurden; dass ihre Waaren und Fracht-güter zollfrei seien, und ihre im Krzliislhiim lie-genden Güter nur dU von Alters herkömmlichenAbgaben zahlen sollten; dass die Befestigungenvon Castcl niedergerissen und innerhalb einerMeile um die Stadt herum keine Borg oder Vesteerbaut werden tollte{ dass er nach Mainz niemals
mit mehr Bewaffneten zu leiner Bedachung kom-men dürfte, als ihm die Bürger erlauben würden,und endlich, dass die llürger das Hecht habensollten, einen Bath von 24 Mitgliedern zu erwäh-len und nach eignem Willen zu ergänzen.
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