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„Sic kommen immer naher,Kr kann sich retten nicht,Und schleudern schwarze MäuseIhm in das Angesicht."
„Da fasst ihn finstres GrauenUnd banger Todesschmerz,Gehrochen ist sein Auge,Gebrochen ist sein Herz —--------)"
Diese Sage ward längst berichtigt und es isturkundlich bekannt, dass dieser Thurm gleichder Burg Ehrenfcls im dreizehnten Jahrhundertseine Entstehung fand. Jener Hatto II., Erzbi-schof von Mainz (t 970), welchem dieser tra-gische Tod zugeschrieben wird, kann also nicht,wie noch Vogt geglaubt, sein Erbauer gewesensein. Ursprünglich war dieser Thurm ein mitGeschütz, altdeutsch Mmerie, versebencr Wacht-posten, um den auf der Burg Ehrenfcls bestehen-den RhcinzoU zu schützen. Im dreissigjährigenKriege wurde er abwechselnd der Aufenthalt vonSchweden und Kaiserlichen und eine mündlicheUebcrlicfcrung erzählt von sieben treuen deut-schen Wächtern dieses Thurmcs, welche sich inVerteidigung ihres Postens rühmliches Ende er-warben. Der letzte von ihnen stürzte sich, dengebotenen Pardon stolz verachtend, in die Flu-then**).
*) Aus dein Gedicht der Verfasserin „der Mäuscthurm."
**) Zum erstenmal von der Vcrfass. poetisch hearheitet
und in ihrem Rheinischen SagenkreU, Frankfurt
bei Jügel IUÖ4 erschienen. In Vrosa nachcr-