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In Kriegszeiten war es der Ort wohin der Dom-schatz und die crzbiscliöflichen Kleinodien gebrachtwurden. 1298 ward ein Rheinzoll auf dem Eh-rcnfcls angelegt, auch hausstc der kühne Domprobstund Kurverwalter Cuno von Falkcnstein, so wiedie Erzbischöfc Johann II Conrad III Dicther undAdolph in seinen Mauern. Nach dem Tode Jo-hanns II. versammelte sich sogar das ganze Dom-kapitel in der Burg und wählte 1419 Konrad III.zu seinem Nachfolger. Die Schweden nahmensie 1631 mit Sturm ein *) und verlicssen sie1635 noch in bewohnbarem Zustande. 1689 aberwurde die schöne Burg von den Franzosen ver-brannt und so /.erstört, wie wir sie jetzt nochsehen. Merkwürdig ist es, dass sich daselbst dererste Feuerschütze befunden haben soll, welcherin Deutschland sein verderbliche« Handwerk trieb.
Die Führer bringen den Wandrer noch anzwei Aussichtspunkte: die Klippe und die Zau-berhöhle, zuletzt an das etwas,verfallene Schloss,welches, so wie der ganze Niederwald, dem Gra-fen von Basscnheim gehört.
Wer sich einen recht grossen Genuss ver-schaffen will, der nehme in Rüdesheim eines je-ner kleinen Schiffchen und mache die Fahrt nachAsmanshauscn und weiter hinab zu Wasser. Nichtsgleicht dem Zauber dieser kleinen Reise bei hel-lem Himmel und günstiger Beleuchtung!
Wenn nach und nach die heiteren Fernen des
) Ausführlich im 'J'hi-at. Europaeum erzählt.
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