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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
Entstehung
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Hörncr des frommen Ochsen, welcher das Wiin-derbild zu Nothgoltcs aus der Erde gewühlt ha-ben soll, und andres mehr aufbewahrt. DieseAlterthiimer befinden sicli nun säminilich imSchloss Johannisbcrg. Die übrigen zwei Bröm-ser'schcn Burgen sind: der sogenannte Saalhofa 'il dem Markt und ein zwischen Häusern ver-steckter alter Thurm. i?eide bieten keine Merk-würdigkeiten mehr dar.

lUidesheim ist seit kurzem auch eine Stationder Dampfschiffe geworden, wodurch die Zahl derneiaeaden, welche jährlich diesen reizenden Ortbesuchen, noch mehr zunehmen wird. Am Ufer•st immer ein kleines Geschwader von zierlichenSchiffchen segcU'ertig, um auf dem Rhein zu kreu-ze 'i, und ebenso sind während der Sommermo-nate eine Menge von Eseln bereit, die „Pilgerdes Rheines" auf den Niederwald zu tragen, des-8,, n Aussichten so berühmt und so schön sind. —Es gi«bt einen Fahrweg, und mehrere Fusswegedahin. Der beste von letzteren, der sogenannteKuhweg, \\ird von den Eseltreibern genommen.Erst durch \\ einbeige, dann am Berggelinde«wischen Steingeröll und Hecken ziemlich steilemporsteigend gelangt man endlich zu dem am8awa des Waldes liegenden zerfallenen Tempel.K "< prachtvolles Gemälde entrollt sich da fovden Blicken, eine weite und zugleich höchst lieb-Cnc Aussicht in den Rheingau und die jenseitse s Rheines gelegenen Gegenden der fruchtbaren'alz. i u j ei . Abendbeleuchtung ist dieser Punkt