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liabcn. Wir geleiten den Wandrer wieder aufdemselben Weg nach Tfattcnhcim zurück und vonda zu der naheliegenden wunderschönen Besitzungdes Grafen von Schönborn
Selilogg II eicliart hIirii gen,
ehemals der Abtcy Eberbach gehörend.
Ein im englischen Gcschmacke angelegter Gar-ten umgiebt dieses geräumige Schloss und ziehtsich bis hinunter an den Rhein. Rechts führtein Weg durch den vorzüglichen Weingarten,Pfaffenberg genannt, zu einem etwas erhöhclenPlatze. Eine Säulcnrotunde mit der Marmor-Statue des Bacchus, (von Rudolph Schadow begon-nen und von Tenerani vollendet) bezeichnet hierzugleich den Ort, wo man eine der lieblichstenAussichten in den oberen und unteren Rheingau gc-niesst. In den mittleren Räumen des Schlosses hatder Besitzer eine Bildersammlung von Werken derbesten neueren Meister aufgestellt. Als Krone derganzen Sammlung dürfte aber die heilige Familievon Overbek zu betrachten sein, welche in derkleinen Hauskapelle prangt. Professor Felsing,der treffliche Kupferstecher, ist damit beschäftigt,dieses ausgezeichnete Kunstwerk durch den Grab-stichel zu vervielfältigen. In dem Gemiüdesaalesind unter den historischen Bildern vorzüglichbemerkenswert!): Telenmeli und Euclmris von Da-vid, die heilige Fumilic von Battoni, und J'abstSixtus V,, den seine Schwester mit ihren Kin-