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Rheinisches Album oder Beschreibung, Geschichte und Sage des Rheingaues und Wisperthales mit der Umgegend
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Moottr (Ebrrbnc!). 33

rings um ihn her in der Wiese aufwühlen. Einso deutlicher Fingerzeig das Himmels konnte nichtiiiissNerstunden werden. Das Kloster wurde anderselben Stelle erbaut, erhielt den Namen Eber-bach und führte zur Erinnerung an dieses Wun-der einen Eber im Siegel.

Bequem angelegte und mit Sorgfalt unterhal-tene Wege führen von dem Kloster aus inweniger als einer halben Viertelstunde zwischenprächtigen uralten Eichen und üuchcubiiuinen zuder schiiuen Aussicht, auf die sogenannte Boss,hinan. Ein von Ilolzstämmen raiihgeziinnicrterkleiner Tempel ladet dort den Wandrer zurHube ein. lind wer möchle auch nicht gerne aufdieser lieblichen Stelle ruhen ? Der Mick streiftvon einem waldigen Vorgrund weit über die Ge-birge des Taunus, des Odenwaldes, der lleigslrasse,der Yogescn, bis zum Donnersberg und Druiden-berg bei Hingen. Oesllich schimmern die glän-zenden Zinnen von Mainz und das lüebrieherSchloss; daran reihen sich die freundlichen Ortedes Kheingaus bis nach lUidesbeim hinab. Untenam Saum des \\ aldes erblickt man den über 80Morgen grosse» Steinburg , welcher mit einer 12Imiss hohen Mauer umgeben t\f\i griissten Weingarten des Rheingaus bildet. In diesem trefflichenS/chificrn werden In guten Herbsten gewöhnlich 2bis 3 Lesen vorgenommen, wobei die Auslese im-mer den vorzüglichsten \\ ein giebt. Der dabei lie-gende ISmhof wird von Menonilen bcwirtlischalict,welche sehrnswerthe ökonomische Einrichtungen

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