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von hier aus nach dem wegen »einer trefflichenWeint und herrlichen Aussicht berühmten
Kauentlial
mit 855 Einwohnern. Der ganze RauenthalerBerg, wo diese zum Theil vortrefflichen Weinewachsen, war im dreizehnten Jahrhundert nocheine rauhe Wilduiss, und arme Hauern baten denErzbischof Siegfried von Mainz, ihnen denselbengegen die jährliche Abgabe eines Weinzehntenszum Anbau zu Überlassen. Sic siedelten sichetwas tiefer gelegen an, und nannten ihr Dörf-chen sehr bezeichnend: Hauenthal. Jetzt ist esein freundlicher, mit mehreren hübschen Häuserngeschmückter Ort.
Durch die in den letztern Zeiten ungemeinverbesserte Kultur der Weinberge und sorgfältig-ste Auslese der Trauben wurden hier in denJahrgängen 1822 — 31 — 34 Weine gewonnen,welche denen des nachbarlichen Steinberges anGüte sehr nahe kommen sollen. Sie erreichtensehr hohe Preise. Doch auch schon früher wur-den die hiesigen Weine sebr geschützt und ge-sucht, und im sechszehnten und siebensehntenJahrhundert hatte Huiienlhul seine eigenen Wein-märkte, (iabeAumjcn genannt. *)
Eine halbe Viertelstunde von Rauenthal ent-fernt, auf der Spitze des liergcs, der so köst-
) Das nähere darüber in Schunks Beitragen zurMainzer Gruscliielite.