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dio nahe gelegene Burg Scltarfenntein besteigt.Der Weg dahin führt erst durch's Thal, dannhinan durch freundliche Anlagen, die ihrem Grün-der zu Ehren, dein verstorbenen Domherrn Frei-herrn von Ritter, Riltursruhe genannt werden.Ein hoher weit gesehener Thurm und wenigeMauern sind die Ueberreste dieser einst mächtigenund grossen Burg, welche im dreizehnten Jahr-hundert von den Erzhischölen von Mainz erbaut,eine ihrer vier festen I.andesburgen des Khein-gaus war. Mehrere Erzbiseliöfe residirten ab-wechselnd daselbst und König Wilhelm von Hol-land stellte eine Urkunde von hier aus. Da einerihrer Besitzer, der Erzbischof Peter von Mainz,die Partei Friedrichs von Oestreich wider KönigLudwig den Baiern ergriffen hatte, so belagerteeie der tapfere Wittelsbachcr, mutete jedoch dieBelagerung wieder aufgeben, weil er die liui'n -nicht gewinnen konnte. Späterhin wurden dieBurgmänncr von Scharfenstcin, die Esel wecke,Cratzen etc. damit belehnt und fügten ihrem Na-men den der Burg hinzu. Diese Scharfensteinerwaren jedoch wilde fehdelustige Bitter, ächteSöhne jener eisernen Feudalzeiten, und beunruhig-ten die Gegend umher auf jede damals üblicheWeise. Erzbischof Beter baute darum in ihrerNahe die Burg Nuwenhausn, und legte im Thaleine Karthause an, um die bösen Gesellen mitweltlichen und geistlichen Waden zu bekämpfen.Diese aber kehrten sich an Nichts und haustenmit andern Kittern der Nachbarschaft gleich dem