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obei sich namentlichrückend herausstellte.das 7. Feldlazarettüber Etain nach Re-s (halbwegs zwischenes die ersten Nach-
3 aux Chenes eben«en jener schwer \»•uptsächlich mit dender Requisition be-s aus vorgefundenenwiebacks ausgegeben
orps erreichte seilir, als die Schlacht>efehl, unverzfigl.ugust wurde es mSrasse von Ste. Marie
gewiesen. Es ]izosen vor (daruntei
22. September ver-
is kam am 18. Augralier Aerzte desselbent zur Unterstiitziiu»Im 8 Uhr erhieltPrivat und BonconrtOrte den 19. 1n 7. Feldlazarett inlenen nicht wenigerfür eine solche Aul-x'i'sonal des i). Feld-58 KrankenbestanuVps folgte das 9. am
ier wirkte auch inicourt.1. Sachs.) Armeekorp-errichtete Verbanderwähnt—am 19.Au-»räch nach St. Prrfl. Diesem Vorhabenlerten und an vielennde Schwierigkeitenur theilweise ilnrcl:mühsamer Reinigungwinnen und die hwJohanniter-Kolonnt'iiVerwundeten unter-und aus dem Nähr-flegen. Am 8. Sep-and von 31 (einschl.s an das 11. Fei*
IV. Abschnitt: Kämpfe links der Mosel und Einschliessung von Metz.
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Am 8. September Nachmittags brach das 1. Feldlazarethauf gelangte über Etain und Damvillers am 10. Septembernach Dun sur Meuse und am 15. zu seinem Armeekorps.
Was die Verpflegung der Verwundeten in St. Privatanlangt, so machte sich vor Allem in Folge der Zerstörungder Brunnen auch dort erheblicher Wassermangel geltend, sodass ein Gespann neun Tage ununterbrochen damit beschäftigtwar das nöthige Wasser in Fässern und Kübeln aus einemfünf Kilometer südlich St. Privat fliessenden Bache herbei-zuschaffen. Dasselbe wurde erst durch Kohlenfilter ge-nießbar gemacht. Die übrige Verpflegung regelte sichallmälig durch die Mithilfe der freiwilligen Krankenpflege,insbesondere des Sächsischen Albertvereins, des Luxemburgerund Genfer Hilfsvereins; ausserdem erhielt das LazarethUnterstützung vom Proviantamt des XI. und von einerProviantkolonne des III. Armeekorps.
In St. Privat wurden auch zwei Französische Ambulanzenin Thätigkeit getroffen, welche daselbst bei der Behandlungund Pflege der verwundeten Franzosen bis auf Weiteresbeschäftigt blieben.
Neben dem Sächsischen Lazareth war in St. Privatseit dem Morgen des 19. August das 11. FeldlazarethX. Armeekorps thätig, welches von dem daselbst Beistandleistenden Sanitätsdetachement 435 Verwundete übernahm.Da die Unterbringung einer so grossen Zahl in dem durchGeschosse und Brände schwer mitgenommenen Orte sich alsunmöglich herausstellte, wurden alsbald 320 Transportablenach Briey, Thiaucourt und Pont ä Mousson zurückbefördert,so dass das Lazareth 115 Verwundete in seiner Pflege be-hielt, bei welchen es bis zum 11. September verweilte.
Am Tage nach der Schlacht bei Gravelotte wurdeeine Anzahl schwerverwundeter Franzosen FranzösischenAmbulanzen behufs Ueberführung nach Metz überlassen.Die Auswahl dieser Französischen Verwundeten erfolgtedurch Preussische Militärärzte. Französischerseits') istspäter mit Anerkennung hervorgehoben worden, man habesich mehrfach überzeugen können, dass vor Ablauf von24 Stunden nach Beendigung des Kampfes auf DeutscherSeite alle Verwundeten gelagert, verbunden und mit Nahrungversehen gewesen seien.
Ergebniss.
Die Verluste in der Schlacht bei Gravelotte—St. Privatsind folgende gewesen 2 ):todt oder in Folge Ver-wundung gestorben. . 333 Offiziere 4 905 Mann,
verwundet .....586 „ 13 856 „
vermisst ......— „ 493 „
919 Offiziere 19 254 MannSumme: 20 173
Die erste Hilfe leisteten, indem sie am Schlachttageim Bereiche des Schlachtfeldes thätig waren, 20 Sanitäts-detachements und 24 Feldlazarethe mit 260 Aerzten, sodass auf je 1 Arzt etwa 78 Deutsche Verwundete entfallen.
Von den Feldlazaretten langten ausserdem am folgendenTage noch weitere 17 im Bereiche des Schlachtfeldes an.
Die Verwundeten hatten, darnach zu urtheilen, mehrärztlichen Beistand als in sämmtlichen vorangegangenenKämpfen, litten aber während der nächsten Tage unterMangel an Lebensmitteln. Schon aus diesem Grunde mussteeine sofortige massenhafte Rückbeförderung ins Werkgesetzt werden. Die Verpflegung war überdies zugleichfür zahlreiche Französische Verwundete zu beschallen,welche letztere zum Theil ohne ärztlichen Beistand ange-troffen wurden.
Zur wirklichen Etablirung gelangten in Folge derSchlacht 39 Feldlazarethe, von denen einige an mehr alseinem Orte in Thätigkeit traten. Ausserdem erhielten diebereits früher etablirten Feldlazarethe, insbesondere diein Pont ä Mousson und Courcelles Chaussy befindlichen,zahlreiche Verwundete aus der Schlacht von Gravelotte—St. Privat überwiesen, welche theils in dauernde Behandlungund Pflege dieser Feldlazarethe übergingen, theils von dortaus alsbald der Heimath zugeführt wurden.
Da der Rücktransport der sogleich Evakuirten noth-gedrungen über solche Orte erfolgen musste, welche — wieVionville, Gorze u. a. — ohnehin in Folge der Schlachtvom 16. August mit Verwundeten angefüllt waren, so ent-stand in diesen Dörfern zeitweilig eine unvermeidlicheKranken-Anhäufung, welche auch ein noch zahlreicheresSanitätspersonal, als sich thatsächlich zur Stelle befand,nicht sogleich hätte bewältigen können, weil es in denzerschossenen Ortschaften an Unterkunftsräumen fehlte unddie Versperrung der Strassen durch Truppen sowie Kolonnenjeder Art die Evakuations-Transporte aufhielt und Hilfe-leistungen verzögerte.')
Einschliessung von Metz 2 ) bis zur Schlachtbei Noisseville.
Seine Majestät de»' König von Preussen hatte für dieEinschliessung der Festung Metz unter dem 19. Augustausser der I. Armee und der 3. Reserve-Division das IL,III., IX. und X. Armeekorps bestimmt 3 ), und zwar solltensechs Armeekorps auf dem linken, ein Armeekorps und die
') Vergl. Le Fort in der Revue des deux mondes 1871.
2 ) Vergl. Generalstabswerk I, Anlage 24 und Berichtigungen.
Sanitits-Berieht ttlrer die Deutschen Heere 1870/71. I. Bd.
!) Betreffs der Verhältnisse in Pont ä Mousson und anderenrückwärts gelegenen Orten siehe auch „Kriegs- und Etappenlazarethe"am Schlüsse dieses Abschnitts, sowie das Kapitel „Krankenzerstreuung".
2) Vergl. Generalstabswerk I, S. 1389 ff.
3 ) Vergl. Generalstabswerk I, S. 930. — Da die 3. Reserve-Division sowie die zur I. Armee gehörige 1. und 3. Kavallerie-Divisioneigene Sanitätsanstalten nicht besassen, setzten sich die zur Kin-sc-hliessungs-Armee vor Metz gehörigen aus denjenigen des I., VII.,VIII., II., III., IX. und X. Armeekorps zusammen, bestanden daher
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