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Band I
Armeekorps hattehrnittags 4 Uhr im
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18. zum 19. Augustith IX. Armeekorpi
3v nicht ungünstige«Verpflegung wareine recht gute'ein wohlgemuterinnen ausgebildeteestern aus Neisse,ir Brüder widmetener Krankenpflege,östlichen Ausgangeirhäuser in AnspruchSektion in dem West-en Theile des Dorfesgebäude. Beide La-Lr Schwerverwundete.lOö ; jedes hat bisdete vorübergehend
rust von den Frau-Iten konnten dahagen. Der Division*-1 an dem genannten■enen Französischeniputirten Franzosen,■ps nach St. Privati hergeführt wurden,■ps erhielt Befehl,jedoch eine Anzahlgen war, so fandenGebäude vor; mauleuuen und StällenSchwerverwundeteirheilung der Arbeitas 2. Feldlazarettth IL Armeekorpseth zu unterstützen.rneville waren dieäusserst ungünstige.1. Hessische Feld-lessischen Sanitäts-noux la Grange zuräsen, wurde alsbald»•stellen begonnen.s grösseren Theilesktober).
irend der Schlachtckt und hatte sich
Band I.
IV. Abschnitt: Kämpfe links der Mosel und Einschliessung von Metz.
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daselbst Nachmittags ö'/a Uhr etablirt. Es fand bei seinemEinrücken bereits 500 Verwundete — meist Franzosen —vor zum Tbeil in den elendesten Scheunen und Ställenuntergebracht. Mehrere Französische Aerzte nebst Infinnierswaren bei ihren Landsleuten zurückgeblieben. Vom 19. Au-mist ab gelang es, einzelne grössere Lokale für die Ver-wundeten herzurichten, u. a. die Kirche, die Schule, einenirrossen Kornspeicher und mehrere Scheunen; endlichkonnten die Maine und mehrere Privatgebäude als Lazareth-lokalitäten benutzt werden. Vom 20. August ab war esmöglich, alle Verwundeten in Bettstellen zu lagern. DieBeköstigung liess \ T ieles zu wünschen übrig, besonders fühl-bar aber machte sich der Wassermangel.
Das 5. Feldlazareth des Gardekorps war am Nach-mittage des Schlachttages durch eine Ordonnanz des'•>. Sanitätsdetachements des Gardekorps von dem Zudrange zudem Verbandplätze bei St. Ail und von der Nothwendig-keit der Etablirung eines Feldlazarettes in seiner Nähebenachrichtigt worden. Demgemäss rückte das 5. Feld-lazareth, welchem später das 1. Feldlazareth des Garde-korps folgte, nach Jouaville und etablirte sich daselbstNachmittags 4'/2 Uhr. Beide Lazarethe belegten alle nurirgend zur Unterkunft geeigneten Räumlichkeiten. Das1. Feldlazareth übergab am 24. August seinen Bestand mit52 Mann an das 5. Feldlazareth des Gardekorps.
Das 2. und 11. Feldlazareth des Gardekorps etablirtensich am Nachmittag des 18. August in dem Dorfe Habon-rille, das eine Anzahl für Lazarethzwecke nicht ungeeigneterGehöfte aufwies. Vorübergehend wirkte hier auch das9. feldlazareth des Gardekorps, doch erhielt letzteres am
19. August Befehl, in dem nahegelegenen St. Ail denVerbandplatz der 2. Sektion 2. Sanitätsdetachements desGardekorps zu übernehmen. (Siehe oben.)
Der verbliebene Bestand beider erstgenannten Lazaretheging bei Ablösung derselben am 22. August an das 10. Feld-lazareth IL Armeekorps über.
In St. Ail übernahm das 9. Feldlazareth des Garde-korps 113, das gleichfalls dort eingerückte 4. Feldlazareth desGardekorps 204 Verwundete unter ungünstigen hygienischenVerhältnissen: unfreie Lage, im ganzen Orte kein einzigesHaus, welches den an ein Lazaretbgebäude zu stellendenAnforderungen auch nur annähernd entsprochen hätte, dieBrunnen erschöpft, das auf sumpfigen Wiesen vorgefundeneV\ asser unbrauchbar. Beide Lazarethe wurden am 21. Augustdurch das 2. Grossherzoglich Hessische Feldlazareth abgelöst.
AmMorgen des 19. August übernahm das 12. Feldlazarethdes Gardekorps in dem wohlhabenden Dorfe Batilly 214 Ver-wundete, denen die Sanitätsdetachements des Gardekorpsdie erste Hilfe hatten angedeihen lassen. Das Lazarethlagerte seine Verwundeten unter günstigen Verhältnissenin sieben Häusern; insbesondere besass der Ort reichlichesund gutes Trinkwasser. Die Verpflegung liess sich vom
20. August ab in regelmässiger Weise beschaffen.
Ste. Marie aux Chenes war bleich Gravelotte nach der
Schlacht ein einziges grosses Lazareth, da Tausende vonVerwundeten in Wohnräumen, Scheunen und Ställen dichtgedrängt bei einander lagerten.
Es wirkten hier das ('>., 7. und 8. Feldlazareth desGardekorps. Ihre Thätigkeit war zunächst dahin gerichtet,die Verwundeten zu sondern, entsprechend zu lagern undalle irgend Transportablen zu evakuiren, um den überfülltenOrt zu entlasten und hierdurch geregelte Lazarethverhältnisseanzubahnen.
Das 6. Feldlazareth behielt 283, das 7. 204, darunter17 Franzosen, das 8. 261, darunter 2G Franzosen, sämmtlichSchwerverwundete, zurück.
Seitens des XII. (Königl. Sachs.) Armeekorps trafenAbends zwischen 7 und 8 Uhr das 1., 2., 5. und 6., undin der Nacht das 7., 8., 9., 10., 11. und 12. Feldlazareth inSte. Marie ein, und zwar von den ersteren zunächst nurdie Aerzte, während die später anlangenden ihre Wagenmitbrachten. Am Morgen des 19. August waren demnachin Ste. Marie in Thätigkeit: das 7. Feldlazareth des Garde-korps; vom XII. (Königl. Sachs.) Armeekorps ausser dein1., 2. und 3. Sanitätsdetachement das 1., 2., 5. und 6. Feld-lazareth mit vollem Material, sowie das Personal des 7. bis12. Feldlazarette. Das 8. Feldlazareth XII. Armeekorpswurde am 19. Vormittags nach Auboue abgesendet; das1. Feldlazareth musste, nachdem auch das 6. Feldlazarethdes Gardekorps Mittags in Ste. Marie angekommen war.seine Kranken an das 2. Feldlazareth abgeben und nachSt. Privat abrücken; das 7. und 9. Feldlazareth XII. Armee-korps wurden nach Roncourt abgeschickt (siehe später),letzteres indess schon am 20. wegen des Vormarsches desArmeekorps wieder herangezogen, so dass das 7. allein inRoncourt blieb. Somit standen am 20. August dem weiter-marschirenden XII. Armeekorps, da das 10., 11. und 12. Feld-lazareth in Ste. Marie aux Chenes nur Verbandstationeneinrichteten und dabei marschbereit blieben, ausser dreiSanitätsdetachements sechs Feldlazarette wieder zur Ver-fügung.
Nachdem das 2. Feldlazareth XII. Armeekorps am 18. AugustAbends 8 Uhr in Ste. Marie eingetroffen war, übernahm es, wieerwähnt, die in und nahe der Kirche dieses Ortes in der Zahlvon etwa 200 angehäuften Verwundeten. Da die Möglichkeiteines feindlichen Angriffs auf das Dorf nicht ausgeschlossenwar, etablirte sich das Lazareth nicht eigentlich, sondern thatnur das Notwendigste, indem es die Lagerung der Verwundetenordnete und Verbände erneuerte. Am 19. August wurden dieBänke aus der Kirche entfernt, Strohsäcke gestopft und dieVerwundeten so gut wie möglich gelagert.
In Folge Abrückens des 1. Feldlazareths nach St. Privatübernahm das 2. die Schule mit 40, vier angrenzende Scheunenmit etwa 60 und ein grösseres Privatgebäude mit ungefähr70 Verwundeten, so dass es gegen 460 aufgenommene Verwundeteund eine sehr grosse Anzahl zeitweise Beistand suchender Leicht-verwundeter zu behandeln hatte.
Am 22. August früh 9 Uhr erhielt das Lazareth seitensdes Korpsarztes durch den konsultirenden Chirurg ProfessorDr. Braune, welcher mit 80 von der freiwilligen Krankenpflegegestellten Wagen in Ste. Marie ankam, den Befehl, die Ueber-