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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
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117
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Band

h Feuer erhielt, auflas Dorf hinein undtigen Gebäude einenthlreiche Verwundetezu Gunsten derselbenYuppen seiner (23.)ten.

t der 1. Garde-In-fden etwa 500 Ter-wrgt. Seine Thätig-s bis Nachts 1 Uhr.gegen Mittag. Anstachement, nachdemndeten übernommen.

rmeekorps errichtet«atz auf freiem Feldet von einigen Laza-Verwundeten museteitonnten erst am fol-tt entfernten Häuseiachdeni gegen Mittagr erwundeten geräumtsende Transport derlie 1. Sektion allesachement begab sich

e 3. Sanitätsdetaehe-st hinter Ste. Markung seinen Verbandtwa 150 Verwundete»11s nach Ste. Mariea geräumigen Hanse

die ganze folgendein Thätigkeit, venali vom 6. Feldlazarett)sartillerie zu folgen,cht waren somit 14-, VII., V11L, Xll.»düng gelangt. Auflern mit denjenigenauf der Südseite vonen, das 3. Sanitäte-it getreten.en auf dem Gefechte-efindlichen Sanitäte-rstärkung durch dieitzung herbeieilendenSanitätsdetachemente, während da» zur

SanitätsdetacheinentLöft südlieh St. Privat.). Morgens ab unter-Armeekorps.

Band I.

IV. Abschnitt: Kampfe links der Mosel und EinSchliessung von Metz

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Die Dunkelheit der Nacht verhinderte an einzelnenStellen das Absuchen des Schlachtfeldes, insbesondere beider I. Armee in den leicht bewaldeten Bergabhängen; die

Thätigkeit während der Nacht galt daher vorzugsweise denbereits aufgenommenen Verwundeten.

Mit dem Morgen des 19. August und mit dem Ein-treffen immer zahlreicherer Feldlazarethe erhielt ein Theilder etablirten Sanitätsdetachements einen anderweitenWirkungskreis zugewiesen. Einmal handelte es sich umdie Absuchung der Gefechtsstellungen des vorigen Tages,welche während der Nacht nicht hatte vorgenommen werdenkönnen, und um die Uebernahme derjenigen Verwundeten,welche in den vom Feinde erst am 19. August geräumtenStellungen sich befanden, ausserdem aber um die Verlegungzahlreicher Verwundeter aus dem unmittelbaren Bereichedes Gefechtsfeldes nach rückwärtigen Ortschaften.

Bei der 1. Armee rückten die Saiiitätsdetaelieinent;-VIII. und IL Armeekorps auf die Hochebene bei St. Hubertvor, während die Detachements des Vll. Armeekorps sichdem Verwundeten-Transport nach Ars sur Moselle widmeten,eine Aufgabe, mit welcher dieselben schon am Schlachttagebegonnen hatten.

Das Sanitätsdetachement der 18. Infanterie-Division,nach Amanvillers vorgegangen (vergl. vorstehend), bliebdaselbst bis zum 20. August in Thätigkeit, während das1. Sanitätsdetachement des Gardekorps am 19. August inSte. Marie aux Chenes insbesondere auf einem FranzösischenVerbandplätze wirkte, welcher ohne ärztliche Hilfe ange-troffen worden war.

Das 2. Sanitätsdetachement des Gardekorps übernahmden Verwundeten-Transport vom Schlachtfelde nach Verne-ville und Habonville, während das 3. bis zum Abend des19. August auf seinem Verbandplatze in Thätigkeit blieb.

Das 2. Sanitätsdetachement X. Armeekorps wirktewährend des 19. August in Jerusalem, ebenso das Sanitäts-detachement der 25. (Grossherzogl. Hessischen) Divisionbis zum Mittage des 19. August an seiner ersten Etablirungs-stelle, um sodann bis zum 23. August in Montigny la Orangeseine Beistandsleistung fortzusetzen.

Die Hauptstätten der Verwundetenpfiege nach derSchlacht vom 18. August wurden die Orte Gravelotte undSte. Marie aux Chenes. In dem erstgenannten Dorfe ge-langten im Laufe des 18. und 19. August nicht wenigerals neun, im letztgenannten bis zum 20. August sechs Feld-lazarethe zur Etablirung.

Als die ersten (um 3 Uhr Nachmittags) gelangten nachGravelotte die Feldlazarethe des VIII. Armeekorps, welchenach ihrem Eintreffen auf dem Gefechtsfelde zunächst dem1. Sanitätsdetachement V11I. Armeekorps sich angeschlossenhatten, und zwar zunächst das 1. und 2. (von letzteremnur die 2. Sektion), bald danach das 4., endlich das 12.

Wenn auch der Ort im Laufe der Schlacht mehrfachvon Chassepot- und Mitrailleusen-Geschossen überschüttetwurde, konnte die einmal erfolgte Etablirung doch aufrecht

erhalten bleiben, zumal nirgends im Orte Feuersbrünsteentstanden, welche die in den Wohnstätten gelagerten Ver-wundeten gefährdet hätten.

In der nahegelegenen Forme Mogador gestalteten sichdie Verhältnisse leider anders. Dort war seit dem 16. Augustein Französisches Lazareth errichtet und mit zahlreichenVerwundeten, darunter eine Anzahl Deutscher, belegt worden.Zufällig einschlagende Französische Granaten setzten dasGehöft in Brand und es gelang nicht, die Verwundeten denFlammen zu entreissen.

Die Einwohner von Gravelotte waren fast sämmtlichgeflohen; es fehlte an Nahrungsmitteln und Stroh und selbstdas Wasser musste in Fässern auf Bauernwagen eine Stundeweit herbeigeschafft werden. Die für Lazarethzwecke zuGebote stehenden Häuser und Scheunen waren vielfachweit davon entfernt, den genlässigsten hygienischen An-forderungen zu entsprechen.

Das 1. Feldlazareth VIII. Armeekorps benutzte für seineZwecke zwei an der Strasse Gravelotte Rezonville gelegene 'Gehöfte, das 2. Feldlazareth eine Meierei an derselben Strasse,deren Räumlichkeiten seit dem 16. August von einer Fran-zösischen Ambulance benutzt zwischen einer Anzahl Leichennoch 17 schwerverwundete Franzosen aufwiesen. Fünf zurück-gelassene Französische Zelte ermöglichten die Unterbringungder Schwerverwundeten. Beide Lazarethe blieben bis EndeAugust in Thätigkeit; während aber das 2. Feldlazareth aus-schliesslich Verwundete aufnahm, fiel dem 1. FeldlazarethVIII. Armeekorps neben der Sorge für 86 Verwundete die Be-handlung innerer Kranker zu.

Das 4. Feldlazareth VIII. Armeekorps belegte vier Bauern-häuser an derselben Strasse in unmittelbarem Anschluss an denVerbandplatz des 1. Sanitätsdetachements VIII. Armeekorps.Dasselbe behandelte bis zum 23. September eine sehr grosseZahl Verwundeter sowie Kranker von der Einschliessungs-Armeevor Metz. An dem genannten Tage wurde es durch das 7. Feld-lazareth VIII. Armeekorps abgelöst.

Noch näher an Metz gelangte das 12. Feldlazareth VIII. Armee-korps zur Thätigkeit. Als dasselbe nämlich nach seinem Eintreffenin Gravelotte sich überzeugte, dass daselbst eine Anzahl von Feld-lazareth en bereits wirke, rückte es in der Nacht vom 18. zum19. August nach St. Hubert Auberge vor, um den zahlreichen Ver-wundeten bei jenem hart umstrittenen Gehöfte Hilfe zu bringen.Das Lazareth fand dort 235 Preussen nebst 72 Franzosen unddirigirte alsbald 93 Preussen mit 20 Franzosen über Gravelotterückwärts. Eine dauernde Etablirung in diesem Gehöfte war in-dessen um so weniger angängig, als militärische Bücksichten dieFesthaltung desselben und seine Sicherung durch Verschanzungennothwendig machten. Von diesen Erwägungen geleitet, befahldas Generalkommando II. Armeekorps am 20. August, das La-zareth in St. Hubert Auberge mit allen Kräften und Mittelnzu räumen. Unter Beihilfe des 3. Sanitätsdetachements IL Armee-korps erfolgte daher am 20. August die Evakuation theils nachGravelotte, theils nach Corny.

Von dem II. Armeekorps waren das L, 2. und 4. Feld-lazareth am Abend der Schlacht in einer grösseren Anzahlvon Bauerugehöften des Dorfes Gravelotte zur Thätigkeitgelangt. Alle Leichtverwundeten wurden alsbald nachrückwärts dirigirt, nur die am schwersten Verwundetenblieben in Gravelotte. Vom 23. Au»ust ab versah das

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