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III. Kapitel: Tkätigkeit der Samtätadetachements, Feld- etc. Lazarethe.
Band I.
zu Lazarethen einzurichten; ein kleines städtisches Hospitalwurde mit benutzt. Der hauptsächlichste Zugang stammteaus den in Sarrobourg ankommenden Krankenzügen, die,oft mit 8(X) bis 900 Kranken besetzt, daselbst über-nachteten und last regelmässig in den späten Abendstundeneintrafen. Die im September und Oktober zugehendenKranken litten zumeist an Typhus und Ruhr der schwerstenArt. Diese Kranken entstammten den vor Metz lagerndenTruppen der 11. Armee, welche damals über Nancy nachDeutschland evakuirte. Am 20. Oktober, als der Zugangsich vermindert hatte, ging das Personal unter Zurück'lassung eines Arztes und Unterpersonals nach Strassburg ab.
Ergebnis«.Die Schlacht bei Spicheren und die weiteren Ereignissewählend der Vorwärtsbewegung der Deutschen Heere nach
der Mosel machten es nothwendig, in 15 verschieden«!Orten theils auf Deutschem, theils auf Französischem (Vbiete Lazarethe durch das Lazareth - Reservepersonal ajLeben rufen oder übernehmen zu lassen. Acht Mal han-delte es sich dabei um Ablösung von Feldlazarethen, \\n-durch drei in Folge der Schlacht bei Spicheren etablirb(2. VII., f>. Vlll. und 8. XII.) befähigt wurden, den V»wundeten aus den grossen Schlachten vom 16. und18. August Heistand zu leisten. Zur Neueinrichtung' vonLazarethen erwies sich das nicht vollzählige und nialeiiil-lose Personal nicht immer ausreichend geeignet, zumal derAufenthalt der Lazareth-Beservedepots meist nicht bekanntwar. An Stelle fehlenden Unterpersonals traten weiblichMitglieder religiöser Genossenschaften Deutschlands undFrankreichs mit mehr Erfolg ein, als die Franzöfti&ckenInlirmicrs.
Vierter Abschnitt.Die ersten Kämpfe links der Mosel und die Einschliessung von Metz.
Schlacht bei Vionville—Mars la Touram 16. August 1870.')
Nach Ueberschreitung der Mosel seitens DeutscherHeerestheile erfolgten die weiteren Bewegungen haupt-sächlich in der Richtung gegen die Maas. Zu einemgrösserem Yorstosse gegen die südliche der von Metz nachVerdun führenden Hauptstrassen wurde u. a. das 111. Armee-korps bestimmt. Dasselbe setzte sich demgemäß amKi. August früh vom Moselthal aus nordwärts in Marschund griff in ausgedehnter Gefechtsfront den Feind beiVionville (westsüdwestlich Metz) an.
Das 1. Sanitätsdetacheinent auf dem rechten Flügelsuchte zwischen Gorze und Flanville an dem südlichenRande de^ Bois des Pretres Verbandplätze zu errichten,j bis es ihm gelang, etwas weiter rückwärts in St. Thiebaultden zahlreich zuströmenden Verwundeten gesicherte Unter-kunft zu bereiten. Transportfähige Verwundete schickte dasDetackement sofort nach Gorze, wo während der Schlacht das5. Feldlazareth 111. Armeekorps, welches der 5. Divisiongefolgt war, sich etablirt hatte, später unterstützt vom7. Feldlazareth III. Armeekorps.
!) Vergl. Generalstabswerk I, S. 513 ff.
Bei Vionville, im Centruin des 111. Armeekorps, wirktedas 8. Sanitätsdetachement dieses Korps, während da2. Sanitätsdetachement auf dem linken Flügel bei Tronvi.einen Verbandplatz errichtete, im Verlaufe der Schlachtjedoch mit seiner 2. Sektion das 3. Sanitätsdetacheineiit inVionville verstärkte. Nach dem Verbandplatze bei Vmhville waren ausserdem seitens des Korps - Generalarzt«111. Armeekorps zwölf Aerzte, nach demjenigen bei Titoville acht Aerzte der noch nicht etablirten FeldlazarethHL Armeekorps zur Unterstützung kominandirt worden,während das 2. Feldlazareth Mittags in Tronville 8Üetablirte.
Das übrige Personal des 4., 8., 9., 10., 11. und 12,Feldlazaretts HL Armeekorps hielt mit dem Materialeäder Nähe von Tronville, da bei dem Schwanken des Ge-fechts eine weitere Etablirung von Lazarethen in der Nähedes Gefechtsfeldes zur Zeit nicht zweckmässig erschienEin Versuch, das 12. Feldlazareth 111. Armeekor]>s währendder Schlacht in Puxieux zu etabliren, musste in Folgeungünstigen Gefechtslage aufgegeben werden.
Mit dem Eingreifen der 19. Divisiou in das Gefechthatte das 1. Sanitätsdetachement X. Armeekorps auf freieiFelde zwischen Mars la Tour und Tronville einen Verbandplatz errichtet, während das zur 20. Infanterie - Divisiongehörige 2. Sanitätsdetachement im Walde zwisc
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