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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
Entstehung
Seite
59
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Band 1 1

Band I.

Anhang: Verluste des Sanitätspersonals.

59

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Die Krankenträger der Sanitätsdetachements (Etat

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5 Verwundungen, davon 2 tödtlieh.91 Erkrankungen, davon 3 tödtlieh,

64 Aerzte,

6 Offiziere.13 Beamte.

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somit 96 Verwundungen und Erkrankungen mit 5 Todesfällen.Die Verwundungen und Erkrankungen betragen 96 =25.8 pCt. des Etats, die sämmtlichen Todesfälle (5 + 3iTerunglückte) 8 = 2.«pCt. Gefallener und Gestorbener.

Von den 29 Typhösen sind 3 = 10.3 pCt. gestorben,um den 5 Ruhrkranken starb keiner.

Unteroffiziere und Mannschaften befanden sich497 etatsmassig bei den Sanitätsdetachements, Feldlazarethenund dem Reserve-Lazarethpersonal. Von denselben sind|39 = 28.o pCt. den Etats erkrankt, den Krankheiteneilegcn 15 3.opCt. des Etats. Von den 60 an TyphusErkrankten sind 10 = 16.7 pCt., von den 7 an RuhrErkrankten 3 gestorben = 43p('i. der Erkrankten.

Von den Beamten; deren 62 auf dem Etat der vor-genannten Anstalten standen, sind 16 = 25.4 pCt. erkrankt,[ davon 2 = 3.2 pCts des Etats gestorben (ausschliesslich1 verunglückten Beamten vom Lazarethdepot). Unter[Anderem wurden 7 von Typhus befallen, von denen 1 starb.

3. Bayern.')

Bei der Bayerischen Armee starben 8 Aerzte, hiervon[1 durch Kriegswaffen = 12.5 pCt., 5 = 62.5 pCt. der{Gestorbenen durch Infektionskrankheiten. Die gestorbenenLerzte gehörtensämmtlich den Sanitätsanstalten da- mobilenLrniee an. Der Etat der im Felde befindlichen Aerztebetrug 402, somit beträgt tW\- Abgang durch Tod 2 pCt.äes Etats; der Etat der mobilen und immobilen Aerztebetrug 615, der demselben gegenüberzustellende Verlustron 9 Aerzten ergiebt daher einen Abgang von 1.46 pCt.er Aerzte überhaupt.

Während der Mobilmachung traten 3 aktive Militär-ärzte in Pension, im Laufe des Krieges wurden als kriegs-invalide überhaupt anerkannt 34 Aerzte, darunter 5 aktivelilitärärzte.

Für die aktiven Militärärzte, deren Präsenzstand bei derleldarmee 160 betrug, beläuft sich daher der Verlust durchInvalidität auf3.i 3 pCt., für die 402 Feldärzte auf 8.5 pCt.

4. Württemberg. 2 )

Im Sanitätsdienste der Königlich Württembergischenleld-Division standen

') Vergl. Beilage 52.2 ) Vergl. Beilage 53.

Summe 83 Personen mit Offizierrang und 842 Mannschaften,worunter 156 Lazarethgehilfen und 456 Krankenwärter undSanitätssoldaten.

Hiervon erkrankten

7 Aerzte. . . = 10.6 pCt. der Aerzte und462 Mannschaften = 54.it . des Effektivstandes.

Von diesen starben

2 Aerzte. . . = 0.1 pCt. der Aerzte oder 28.« pCt. der

Erkrankten.21 Mannschaften = 2.5 , der Effektivstärke oder 2.5 pCt.

der Erkrankten.Ausserdem starben 2 Aerzte bei immobilen Formationen.

Verwundet wurden

2 Mannschaften = 0.S pOt.,

1 Arzt . . . = 1.5 der Aerzte.

Von den Verwundeten starb keiner; auch ist keinerauf dem Schlachtfelde gefallen.

Von dem im Sanitätsdienste stehenden Personal er-krankten an Typhus4 Aerzte und195 Mannschaften.

Hiervon starben

2 Aerzte und

18 Mannschaften etc.

Die Morbidität an Typhus betrug daherfür die Aerzte..... 6.2 pCt..

Mannschaften . . 23.2

Die Typhus-Mortalität betrug

für die Aerzte . . 3.1 pCt. der Aerzte oder 50 pOt. der

Erkrankten, Mannschaften 2.2 , der Mannschaften oder 9 pCt.der Erkrankten.

A r on der Ruhr hatten die Sanitätsformationen (ebensowie vom Typhus) verhältnissmassig am meisten von allenTruppen zu leiden.

Es erkrankten 24 = 2.85 pCt. der Mannschaften undstarben 2 = 8.8 pCt. der Erkrankten oder O.24 pCt. derMannschaften.

An Pocken erkrankten 9 Mann = l.ospCt. der Ist-stärke.

7 Aerzte wurden in Folge des Krieges invalidisirt.

5. Baden. 1 )

Von den 145 Badischen Aerzten starben 5 = 0.4,3 pCt.Von denselben fiel 1 in der Schlacht, 4 starben an Krank-heiten, unter Letzteren ein bei Lazarethen des InlandesBeschäftigter. Bei dem übrigen Sanitätspersonal sind8 Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der in Folge des Krieges invalidisirten Aerztebeträgt 17 = 11.6 pCt.

') Vergl. Beilagen 54 und 55.

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