Band I,j
Band T.
III. Abschnitt: Mobile Sanitätsformationen. Schlussbetrachtung.
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im Lazarethder Geschäfte umirstrafgewalt ein3 Beamtenpersonalnes FeldlazarettsJnterbeamten) die,ngen. Die weite»General-Etappe»eh des Apothekersiche der Etappeitendant.
Armeen,
orps und 2 Ki|
16 Kranken-Tran
igen,
S00 Kranke = etil
der Kopfstärke,
1 Arzt auf et»|ann.
n aus den Koijls sowie 3 Nord)ivisionen.
Material:
[ Kranken - Traii|gen,)0 Kranke = et«der Kopfstärke deeutschen Trupp«
Dazu kamen
IL bei den Süddeutschen Kontingenten: 1 )| 4 Bayerische Sanitäts - Kompagnien mit 48 Kranken-Transportwagen,
4 Wiirttembergisehe Sanitätszüge mit 24 „ „1 Badisches Sanitätsdetachement mit 9 „ ______ „
Summe 81 Kranken-Transportwagen.
8 bespinnte Bayerische Auf-
nahms-Feldspitäler 2 ) für 2400 Kranke = etwa 4pCt. der Kopfstärke,
6 Wiirttembergisehe Feld-spitäler .....für 1500 „ = , 8pCt. , ,
5 Badische Feldlazarette^) , 1400 „ = , 8pCt. ,
Die später — durch Abzweigung von der II. Armee— gebildete
Maas-Armeebestand aus 3 Armeekorps und 2 Kavallerie-Divisionen.Sie verfügte über
dirigirendes ärztliches Personal 16 Aerzte,9 Sanitätsdetachements ... 63 „
38 Feldlazarette......190
Truppen- etc. Aerzte .... 336 „
Summe 605 Aerzte.
Von den sonst als selbstständige Armee-Abtheilungenaufgetretenen Truppenverbänden hatte
das Belagerungskorps vor Strassburgneben der Badischen Feld-Division nur 2 NorddeutscheLandwehr-Divisionen mit
dirigirendem ärztlichen Personal 2 Aerzten und
Truppen-Aerzten......75 „
Summe 77 Norddeutsche Aerzte.
Von Sanitäts-Anstalten waren lediglich das BadischeSanitätsdetachement und die Badischen Feldlazarethe zuseiner Verfügung.
Die Armee-Abtheilung des Grossherzogs vonMecklenburg-Schwerin wurde im Laufe des Kriegesaus 2 Infanterie-Divisionen, 1 Landwehr-Division, 4 Ka-vallerie-Divisionen und dem I. Bayerischen Armeekorpsgebildet.
! ) Betreffs der Zahl der Aerzte bei denselben wird auf denersten Abschnitt und die betreffenden Beilagen verwiesen.2 ) Später auf 12 vermehrt.') Darunter 4 grössere nach älterer Vorschrift.
Sie zählte an Norddeutschen Aerzten
dirigirendes ärztliches Personal 5 Aerzte,3'/ä Sanitätsdetachements . . 24 ,
14 Feldlazarette......70 „
Truppen- etc. Aerzte . • . ■ 189 ,
und
und
Summe 288 Aerzte.Dazu kamen die (inzwischen vermehrten) AerzteSanitätsformationen des I. Bayerischen Armeekorps.
Die Süd-Armee schliesslich umfasste das ILVII. Preussische, sowie das neugebildete XIV. Armeekorpsmit den dem kommandirenden General des Letzteren gleich-falls unterstellten Abtheilungen.
Sie besass an Norddeutschen Aerzten und Sanitäts-Anstalten :
dirigirendes ärztliches Personal 18 Aerzte.7'/2 Sanitätsdetachements . . 52 „
28 Feldlazarette......140
Truppen- etc. Aerzte .... 286 „
Summe 496 Aerzte.Dazu die Badischen Aerzte und Formationen. Da dasSanitätsdetachement und die Feldlazarethe für die Nord-deutschen Bestandtheile des XIV. Armeekorps erst imDezember formirt wurden, fiel bis zu dieser Zeit denBadischen Sanitäts - Anstalten allein die Aufgabe zu, denVerwundeten und Kranken des genannten Armeekorps Hilfeund Pflege angedeihen zu lassen.
Brgebniss.
Die Vergleichung obiger Daten mit der Sanitätsaus-rüstung der Kriegsheere in früheren Feldzügen thut dar,dass keine vorher von Deutschen oder anderen Staaten indas Feld gestellte Armee mit ärztlichem Personal, Kranken-Transportmitteln und in unmittelbarer Nähe der kämpfen-den Truppen befindlichen Sanitäts-Anstalten so reich aus-gestattet gewesen ist, wie die Deutschen Heere, welche imAugust 1870 dem Kampfe wider Frankreich entgegenzogeu.')
') Siehe hierzu insbesondere: Richter, Allgemeine Chirurgie derSchussverletzungen (Seite 391—458) und Loeffler, Das PreussischeMilitär-Sanitätswesen und seine Reform nach der Kriegserfahrung von1866 (TT. Band, insbesondere Seite 213 und Beilage IV), desgl. Knorr,Heeres-Sanitätswesen der Europäischen Staaten. Hannover 1880.
1 Arzt auf (ann der Norddei|rruppen.
rzoglich Hessisfl7 Aerzten, welcl|
tut.