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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
Entstehung
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Band I,j

Band T.

III. Abschnitt: Mobile Sanitätsformationen. Schlussbetrachtung.

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im Lazarethder Geschäfte umirstrafgewalt ein3 Beamtenpersonalnes FeldlazarettsJnterbeamten) die,ngen. Die weite»General-Etappe»eh des Apothekersiche der Etappeitendant.

Armeen,

orps und 2 Ki|

16 Kranken-Tran

igen,

S00 Kranke = etil

der Kopfstärke,

1 Arzt auf et»|ann.

n aus den Koijls sowie 3 Nord)ivisionen.

Material:

[ Kranken - Traii|gen,)0 Kranke = et«der Kopfstärke deeutschen Trupp«

Dazu kamen

IL bei den Süddeutschen Kontingenten: 1 )| 4 Bayerische Sanitäts - Kompagnien mit 48 Kranken-Transportwagen,

4 Wiirttembergisehe Sanitätszüge mit 241 Badisches Sanitätsdetachement mit 9 ______

Summe 81 Kranken-Transportwagen.

8 bespinnte Bayerische Auf-

nahms-Feldspitäler 2 ) für 2400 Kranke = etwa 4pCt. der Kopfstärke,

6 Wiirttembergisehe Feld-spitäler .....für 1500 = , 8pCt. , ,

5 Badische Feldlazarette^) , 1400 = , 8pCt. ,

Die später durch Abzweigung von der II. Armee gebildete

Maas-Armeebestand aus 3 Armeekorps und 2 Kavallerie-Divisionen.Sie verfügte über

dirigirendes ärztliches Personal 16 Aerzte,9 Sanitätsdetachements ... 63

38 Feldlazarette......190

Truppen- etc. Aerzte .... 336

Summe 605 Aerzte.

Von den sonst als selbstständige Armee-Abtheilungenaufgetretenen Truppenverbänden hatte

das Belagerungskorps vor Strassburgneben der Badischen Feld-Division nur 2 NorddeutscheLandwehr-Divisionen mit

dirigirendem ärztlichen Personal 2 Aerzten und

Truppen-Aerzten......75

Summe 77 Norddeutsche Aerzte.

Von Sanitäts-Anstalten waren lediglich das BadischeSanitätsdetachement und die Badischen Feldlazarethe zuseiner Verfügung.

Die Armee-Abtheilung des Grossherzogs vonMecklenburg-Schwerin wurde im Laufe des Kriegesaus 2 Infanterie-Divisionen, 1 Landwehr-Division, 4 Ka-vallerie-Divisionen und dem I. Bayerischen Armeekorpsgebildet.

! ) Betreffs der Zahl der Aerzte bei denselben wird auf denersten Abschnitt und die betreffenden Beilagen verwiesen.2 ) Später auf 12 vermehrt.') Darunter 4 grössere nach älterer Vorschrift.

Sie zählte an Norddeutschen Aerzten

dirigirendes ärztliches Personal 5 Aerzte,3' Sanitätsdetachements . . 24 ,

14 Feldlazarette......70

Truppen- etc. Aerzte . . 189 ,

und

und

Summe 288 Aerzte.Dazu kamen die (inzwischen vermehrten) AerzteSanitätsformationen des I. Bayerischen Armeekorps.

Die Süd-Armee schliesslich umfasste das ILVII. Preussische, sowie das neugebildete XIV. Armeekorpsmit den dem kommandirenden General des Letzteren gleich-falls unterstellten Abtheilungen.

Sie besass an Norddeutschen Aerzten und Sanitäts-Anstalten :

dirigirendes ärztliches Personal 18 Aerzte.7'/2 Sanitätsdetachements . . 52

28 Feldlazarette......140

Truppen- etc. Aerzte .... 286

Summe 496 Aerzte.Dazu die Badischen Aerzte und Formationen. Da dasSanitätsdetachement und die Feldlazarethe für die Nord-deutschen Bestandtheile des XIV. Armeekorps erst imDezember formirt wurden, fiel bis zu dieser Zeit denBadischen Sanitäts - Anstalten allein die Aufgabe zu, denVerwundeten und Kranken des genannten Armeekorps Hilfeund Pflege angedeihen zu lassen.

Brgebniss.

Die Vergleichung obiger Daten mit der Sanitätsaus-rüstung der Kriegsheere in früheren Feldzügen thut dar,dass keine vorher von Deutschen oder anderen Staaten indas Feld gestellte Armee mit ärztlichem Personal, Kranken-Transportmitteln und in unmittelbarer Nähe der kämpfen-den Truppen befindlichen Sanitäts-Anstalten so reich aus-gestattet gewesen ist, wie die Deutschen Heere, welche imAugust 1870 dem Kampfe wider Frankreich entgegenzogeu.')

') Siehe hierzu insbesondere: Richter, Allgemeine Chirurgie derSchussverletzungen (Seite 391458) und Loeffler, Das PreussischeMilitär-Sanitätswesen und seine Reform nach der Kriegserfahrung von1866 (TT. Band, insbesondere Seite 213 und Beilage IV), desgl. Knorr,Heeres-Sanitätswesen der Europäischen Staaten. Hannover 1880.

1 Arzt auf (ann der Norddei|rruppen.

rzoglich Hessisfl7 Aerzten, welcl|

tut.