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Der Sanitätsdienst bei den deutschen Heeren im Kriege gegen Frankreich 1870/71
Entstehung
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1. Kapitel: Sanitätspersonal und Sanitätsausriistung.

Band ' Band I.

für die Zahlmeister- bezw. Lazareth- und Garnisonver-waltungs-Laufbahn notirten Militärpersonen-, weiterhin demKreise der subalternen Staats-. Kommunal- und Privat-beamten, schliesslich dem Kaufmannsstande und anderenfür das Verwaltungsfach vorbereitenden Berufsarten. DerBedarf an Beamten für die Reservelazarethe wurde gedeckt.ins dem Rest der Friedenslazarethbeamten unter Heran-ziehung der weiter erforderlichen Zahl aus den vorstehendgenannten Kreisen.

Der Etat der Feldsanitätsanstalten an Beamten be-zifferte sich auf 449, der Bedarf für die Reservelazaretheauf 637 Beamte.

Rekapitulation.

DieGesammtzahl der im Sanitätsdienste der PreussischenArmee wirklich verwendeten Personen ausschliesslichder 1779 kontraktlich engagirten Civilärzte betrug:

3 679 Aerzte,

478 Apotheker,1 086 Verwaltungsbeamte,6 918 Lazarethgehilfen,8 621 Krankenwärter und Hausknechte,

5 811 Krankenträger (ausschliesslich der etwa 5000 Hilfs-

krankenträger bei den Truppen).152 Apotheken-Handarbeiter,28 chirurgische Instrumentenmacher,

6 701 Feldwebel, Unteroffiziere, Trainmannschaften.

Summe 33 474.

Rechnet man hierzu noch 408 Offiziere, welche beiden Sanitätsdetachements, den Lazarethreservedepots undals militärische Mitglieder der Lazarethkonnnissionen desInlandes Dienst thaten, so ergiebt sich die Zahl von 33 882und mit den oben erwähnten 1779 Civilärzten die Zahl von35 661 Personen, welche in der staatlichen KrankenpflegePreussens und der übrigen Staaten des NorddeutschenBundes ausschliesslich des Königreichs Sachsen und desGrossherzogthums Hessen thätig gewesen sind.

2. XII. (Königlich Sächsisches) Armeekorps.')

Bedarf.

Die Einberufung des Sanitätspersonals erfolgte nachdemselben Modus wie in Preussen durch die den ver-schiedenen Kategorien des Personals vorgesetzten Behörden,des militärischen durch die Bezirkskommandos, des ärzt-lichen durch den Korps-Generalarzt, des ökonomischen durchdie Intendantur.

') Die Armeezugehörigkeit desselben, desgleichen die Namendes dirigirenden ärztlichen Personals und der Leiter der Sanitäts-formationen siehe in Beilage 11. Im Uebrigen vergl. zu dem FolgendenAnmerkung 8.

Im Kriegsfalle hatte das Armeekorps an Sanitätformationen zu stellen:

1) Für das Feld:

a. 3 Sanitätsdetachements,

b. 12 Feldlazarethe,

c. ein Lazareth-Reservepersonal (3 Sektionen),

d. das dirigirende ärztliche Personal,

e. ein Lazareth-Reservedepot.

2) Für das Ersatztruppen-Gebiet in der Heimath:

die Reservelazarethe, zu welchen die Garnisonlazaretheverwenden und andere passende Bauten zu gewinnen wai

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Der Bedarf an Sanitätspersonal stellte sich folgendemaassen:')

An dirigirendem ärztlichen Personal fiir das Feld

1 Korpsarzt,

2 Divisionsärzte,1 Peldlazareth-Direktor,

fiir die Ersatztruppen:

1 stellvertretender Korpsarzt.

In Summa 5, zu welcher noch eine beliebige Zahl konsultireniAerzte fiir das Feld hinzutreten durfte.

An ordinirenden Aerzten für das Feld:

9 Regimentsärzte für die 9 Infanterie-Regimenter,i; 6 Kavallerie-Regimenter,

1 Regimentsarzt dir die Artillerie,20 Bataillonsärzte für die 2. und 3. BatailloneInfanterie-Regimenter und 2 Jäger-Bataillone.4 Abtheilnngsärzte bei 4 Fussartillerie-Abheilungen6 Stabsärzte der Sanitätsdetachements.12 Chefärzte der 12 Feldlazarethe.12 (ordinirende) Stabsärzte bei denselben,3 Stabsärzte (als Chefärzte) der 3 Sektionen des LazarettReserveperaonals.

In Summa 124.

An assistirendei9 bei dei2 ,61111108

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Summa 129.

An assistirenden j

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In Summa 8.

Demnach belief124 für da129 de

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In Summa 261.

In Summa 7.5.

Aerzte

Der gesammtefolgender Tabelle ersAn ordinirenden Aerzten für die Ersatzformationen:

9 Bataillonsärzte für die 9 Infanterie-Ersatzbataillone,1 Abtheilungsarzt fiir die Feldartillerie-ErsatzabtheiliiMJ'54 ordinirende Aerzte für die Reservelazarethe (mit voÄMrigirendcaussetzlieh 5400 Kranken) einschliesslich der milita Ordinirende:nztliehen Nrilüliederdei-Reserve-LazaretlikommissioiiÄAssistirende

In Summa 64.

Summa

An ordinirenden Aerzten fiir die Besatzungstruppen:

für die 4 Infanterie

4 Bataillonsärzte

Bataillone,1 Oberstabsarzt als Garnisonarzt von Dresden,1 Stabsarzt als Garnisonarzt der Festung Königstein,1 . Arzt des Etappen-Hauptortes.

Besatzun? fur fks Feld:

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In Summa

Dies ergiebt eine Gesammtheit ordinirender Aerzte von:73 für das Feld.64 den Ersatz,7 die Besatzung.

In Summa 144.

!) Vergl. Beilage 5.

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Seite 192

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